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Unterm Strich - Die Kulturwoche

Unterm Strich - Die Kulturwoche

Das konnte sich sehen lassen, was die Darsteller der Wormser Nibelungen-Festspiele am Dienstag auf die Bühne zauberten. An diesem Freitag feiert das Stück "Gemetzel" von Autor Albert Ostermaier Premiere.

Weil ab dann keine Fotografen mehr zugelassen sind, haben die Schauspieler vorab eine Kostprobe gegeben. Zu sehen gab's etwa eine Brünhild mit Sprengstoffgürtel und einen Hagen mit schwarz lackiertem Kriegs-Squad. Das Bühnenbild beherrschen zwei große Kriegstürme, den der Nibelungen krönt ein großer Totenkopf mit Dornenkrone. Zu sehen in den Hauptrollen: Judith Rosmair als Kriemhild (Foto), Markus Boysen als Etzel, Max Urlacher als Hagen und Alina Levshin als das Kind Ortlieb, aus dessen Sicht Ostermaier das Geschehen aufarbeitet. Von den gut 100 Zuschauern gab es viel Applaus, den wünscht sich der neue Intendant Nico Hofmann sicher auch für die heutige Premiere. Der Filmproduzent ist der Nachfolger von Regisseur Dieter Wedel, der die Festspiele fast zwölf Jahre lang geleitet hat. Und der übrigens an seiner neuen Wirkungsstätte nicht minder erfolgreich ist: Die Bad Hersfelder Festspiele haben in dieser Spielzeit erstmals die Rekordmarke von mehr als drei Millionen Euro bei den Ticketverkäufen erreicht. Erfolgreich ist auch die britische Sängerin Ellie Goulding, spätestens seit ihrem Hit "Love me like you do" aus dem Soundtrack von "Fifty Shades of Grey", der so gehypten Verfilmung des gleichnamigen Sado-Maso-Bestsellers. Filmsongs scheinen der 28-Jährigen zu liegen; es gibt das Gerücht, dass sie den neuen Bond-Song singt. Den entscheidenden Hinweis gab sie selbst: Am Dienstag stellte sie ein Foto von sich auf Instagram, das sie beim Verlassen der Londoner Abbey-Road-Studios zeigt. "That's a wrap!", schrieb sie dazu - was so viel heißt wie: Die Szene ist "im Kasten". Bisher galten Sam Smith und Ed Sheeran als Favoriten der britischen Presse. Der Regisseur des nächsten Bond-Films "Spectre" (ab November im Kino), Sam Mendes, verrät nur so viel: Das Lied sei aufgenommen und "fantastisch". cweb/dpa