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Uraufführung zum Jubiläum

Uraufführung zum Jubiläum

Beschwingt, leichthändig, stimmungsvoll und dabei außerordentlich durchdacht: So haben sich Joachim Reidenbachs Bagatellen für Flöte, Klarinette und Klavier präsentiert. Beim Festakt zum Jubiläum der Kammermusikalischen Vereinigung Trier erklangen sie zum ersten Mal.

Trier. Es ist eine intelligente Musik, unkonventionell, aber keineswegs verschreckend. Joachim Reidenbachs Bagatellen erwiesen sich bei der Uraufführung durch das Ubi-Trio (Irmgard Brixius, Flöte, Ulrich Junk, Klarinette, Bernhard Nink, Klavier) als ausgesprochen publikumsfreundlich. Die Auftragskomposition besteht aus klingenden Miniaturen. Sie ist Musik zwischen Tradition und Moderne und damit passend zur Jubiläumsveranstaltung "60 Jahre Kammermusikalische Vereinigung Trier" in der Trierer Stadtbibliothek.
Bürgerschaftliches Engagement


Der Vereinsvorsitzende Michael Embach begrüßte die Besucher. Oberbürgermeister Wolfram Leibe, hob hervor, dass es sich bei der Vereinigung um das Ergebnis von bürgerschaftlichem Engagement handele. Tatsächlich finanziert sich der Verein bis heute vollständig aus Eintrittsgeld und privaten Zuwendungen, sogenannten Patronaten.
Im Festvortrag machte Martin Möller deutlich, dass die Etablierung der Kammermusikalischen Vereinigung als Teil des Städtischen Musikvereins keineswegs friedlich ablief. Aber dem Vorstand ist es laut Möller gelungen, die Organisation aus dem Niedergang des Städtischen Musikvereins herauszuhalten: "Es ist ein kleines Wunder, dass trotz alledem diese großartige Kammermusikreihe möglich war und immer noch möglich ist." red