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Kultur
Buchmesse: „Das machen wir wieder“

Die erste Buchmesse im Trierer Frankenturm.
Die erste Buchmesse im Trierer Frankenturm. FOTO: Annemarie Heucher / TV
Trier. Veranstalter mit erster Auflage der Buchmesse in Trier zufrieden
Annemarie Heucher

(aheu) Auftakt gelungen: Die Trierer Buchmesse hat am Freitag und Samstag Autoren, Verleger und Literaturfans im historischen Frankenturm zusammengebracht.  Vom Kinderbuch über Krimis und Ratgeber bis hin zu kunstvoll gestalteten historischen Bildbänden reichte das Spektrum der Aussteller, die überwiegend aus der Region Trier stammten.

„Gut, dass es solch eine Veranstaltung jetzt auch in Trier gibt“, sagt Ausstellerin Renée Wurm, die aus Luxemburg gekommen ist und nach eigenem Bekunden viel auf Buchmessen unterwegs ist. Im Mittelpunkt stehe dabei nicht, viele Bücher zu verkaufen, sondern Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Petra Horst, Trägerin des Saar-Hunsrück-Literaturpreises und Verfasserin von Kinder- und Jugendbüchern, betont, dass Autoren jenseits der großen Verlage Foren bräuchten, um sich einem Publikum präsentieren zu können. Horst kam aus Bad Homburg nach Trier, um ihre neuen Bücher vorzustellen.

„Die Resonanz war akzeptabel für einen Einstieg in solch eine Veranstaltung“, bilanziert Hans-Peter Lorang, der das Programm moderiert und Autoren in Kurzinterviews vorgestellt hat. Bis auf wenige Stoßzeiten hätten sich keine Massen durchs Haus geschoben, aber das könne bei einer Erstauflage auch nicht der Maßstab sein. Gefreut hat ihn, dass die Besucher auch großes Interesse an den schweren oder kontroversen Themen wie Missbrauch oder die Jod-Versorgung gezeigt hätten.

Während Lorang im dritten Geschoss die Bühne betreute, führte  Organisator Stephan Moll mit Passanten im Eingang des mittelalterlichen Wohnturms Gespräche. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte er und ist überzeugt: „Wir machen das wieder.“ Am besten gleich nächstes Jahr um dieselbe Zeit.