Vivaldi, Verdi und Strawinsky

Vivaldi, Verdi und Strawinsky

William Hogarth, der als früher Vorläufer moderner Karikaturisten gilt, erzählt in acht Kupferstichen den Werdegang eines Wüstlings - The Rake’s Progress: Ein reicher Erbe verprasst sein Geld in Bordellen und Spielsalons, landet erst im Gefängnis, dann im Irrenhaus. Igor Strawinskys Oper, die auf der Bilderserie basiert, gilt als eines der Hauptwerke des Komponisten.

Die Regie hat am 3. und 5. Februar David Bobée.Simon Boccanegra von Giuseppe Verdi kommt, anders als "Aida", "Nabucco" oder "Rigoletto", ohne eingängige Melodien und große Arien aus und steht daher etwas im Schatten der anderen Verdi-Opern. Zu Unrecht, wie das OPL, das erstmals unter Leitung von Gustavo Gimeno im Grand Théâtre musiziert, am 29. und 31. März beweisen will. Eine haarsträubende Verwechslungsgeschichte um Tamese, Thronfolger in Kilikien, und dessen Zwillingsschwester Arsilda steht am 31. Mai und 2. Juni auf dem Spielplan. Vacláv Luks, der die Oper von Antonio Vivaldi wiederentdeckt hat, dirigiert das Collegium 1704.

Mehr von Volksfreund