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Volksfreund-Leser erinnern sich an Konzerte im Treviris-Saalbau Trier

Trier : TV-Leser: „Die Treviris war das Nonplusultra“

(AF) Der Artikel „Was für ein Abriss, Treviris“ über das Konzert von The Sweet im Treviris-Saalbau 1972 befeuerte die Erinnerungen von TV-Leser Fritz Forster, Jahrgang 1953. „Ja‚ das waren noch Zeiten“, schreibt er.

„Ich habe, wenn es irgendwie möglich war‚ immer versucht‚ eine Karte zu bekommen,  wenn in der ‚Treviris’ was los war. Ich kann mich noch gut an das Sweet-Konzert erinnern, auch an die Vorgruppe Jeronimo‚ die waren sehr gut – aber auch sehr laut.“ Forster hat aber auch einige andere Konzerte an gleicher Stelle gesehen, auch anderer musikalischer Ausrichtung – die Karten von damals hat er alle aufbewahrt. „Ich hatte auch Karel Gott dort gesehen. da hatte ich ziemlich weit vorne gesessen und war erstaunt, dass er nicht allzu groß war … ich kannte ihn nur vom Fernsehen her‚ da sah er sah da immer größer aus.“ Auch die Hitparade mit Dieter Thomas Heck 1971 sei „top“ gewesen. „Die Treviris war zu der Zeit das Nonplusultra in Trier.“

Auch Franz Kirsch hat beste Erinnerungen an den Saal - und an einen Auftritt dort. Er hatte damals den „Bluna Ball“ – einen Wettbewerb regionaler Gruppen – mit seiner Band gewonnen, „damals hieß es noch Jugendkapellen“, schreibt Kirsch. Mit seinen „Penny Saints“ durfte er im Vorprogramm des damals sehr angesagten Hazy-Osterwald-Orchesters („Kriminal-Tango“, „Konjunktur-Cha-Cha“) auftreten. „Daraus ist eine jahrelange Freundschaft zwischen mir und dem Kriminal-Tango-Interpreten entstanden“, berichtet Kirsch, der im Moselort Schleich lebt (und dessen Familie im Barfuß-Wasserski praktisch alles gewonnen hat). „Ich habe ihn oft in seinem Hazy-Land in Montreux besucht, durfte sogar am Schlagzeug mitspielen und auch singen.“ Das habe seinen Lebenslauf mitbestimmt: „Als ‚Boss’ den Penny Saints habe ich 13 Jahre Musik gemacht und spiele heute noch ab und zu Schlagzeug in meiner Bude!“