Was macht ein…?

Laurent Steinmayer (45) stammt aus Frankreich und ist seit Anfang der 1980er Jahre in der Trie rer Szene aktiv. Auch international hat er einen großen Bekanntheitsgrad erreicht.

Was macht ein…?
Foto: (g_kultur

Die ersten Arbeiten von Laurent Steinmayer sind an den Flächen zum legalen Sprühen am Exzellenzhaus Trier entstanden. Er beruft regelmäßige Graffiti-Jams ein. Er arbeitet seit 1990 mit dem Jugend- und Kulturzentrum Exzellenzhaus Trier zusammen. Die ersten Anfragen der Stadtverwaltung zur Gestaltung öffentlicher Einrichtungen kamen 1988. Bisher hat er mehrfach die Gestaltung von Unterführungen, Spielplatzwänden und Wänden der JVA Trier für die Stadt Trier übernommen. 2007 wurde Steinmayer vom internationalen Contest "Write 4 Gold" (frei übersetzt: Sprüh\' für Gold) zum Halbfinale für Westeuropa eingeladen und belegte mit seiner Crew den ersten Platz. Es folgte die Einladung zur Präsentation Europas bester Graffitikünstler. Beschreiben Sie ihre Aufgabe in vier Sätzen! Meine Aufgabe sehe ich darin, diese Kunstform einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Diese Art der Kunst weiterzuentwickeln und stetig neu zu erfinden. Junge Menschen dazu zu motivieren, ihre Zeit mit Kreativität statt Frust zu füllen. Und so einfach es auch klingen mag: diese Welt bunter zu gestalten. Was ist dabei die größte Herausforderung? Die größte Herausforderung ist es, der Gesellschaft zu vermitteln, dass Graffiti eine Kunstform ist. Was lieben Sie an Ihrem Job? Ich liebe an meinem Job die Freiheit, kreativ und grenzenlos arbeiten zu können. Was hassen Sie an Ihrem Job? Ich hasse an meinem Job, von Menschen, die sich nicht mit der Materie befassen, intolerant behandelt zu werden. vk In unserer Fragebogen-Serie stellen wir jeden Montag auf der lokalen Kulturseite eine Funktion oder Tätigkeit aus dem Kulturleben vor.

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