Weltmusik, Jazz und mehr

Weltmusik, Jazz und mehr

Neben Klassik gibt es in der Philharmonie auch viele andere Musikstile zu entdecken. Von Pop über Jazz bis Weltmusik ist für jeden Geschmacl etwas dabei.

Die Oud ist eine arabische Laute. Einer, der das Saiteninstrument meisterhaft beherrscht, ist der Tunesier Anouar Brahem. Sein Spektrum reicht von Jazz über indische Musik bis zu den Traditionen seines Heimatlandes. Mit seinem Quartett, das die Oud um Klarinette, E-Bass und Schlagzeug ergänzt, ist Brahem am 20. Januar erstmals in der Philharmonie zu Gast und präsentiert "The Astounding Eyes Of Rita". Das Programm ist benannt nach einem Gedicht des Palästinensers Mahmoud Darwish. Ein weiteres Saiteninstrument bringt Anoushka Shankar am 3. Februar mit nach Luxemburg: die indische Sitar. Sie spielt gemeinsam mit dem OPL das Sitar-Konzert Nr. 2 ihres Vaters Ravi Shankar und "L'Ascension" von Olivier Messiaen. Duncan Ward dirigiert. In der Reihe "Pops" ist am 25. März der luxemburgische Vibrafonist Pascal Schumacher zu Gast. Bei seinem Programm "Drops & Points" wird er von sechs weiteren Musikern begleitet - unter anderem von Jeff Herr. Wer den Schlagzeuger vorab schon mal hören möchte: Die Jeff Herr Corporation tritt am 1. Februar im Kammermusiksaal auf. Jazz-Legende Chick Corea kommt am 26. April mit seinem Trio in die Philharmonie. Begleitet wird der 75-jährige Pianist von Eddie Gomez am Kontrabass und Brian Blade am Schlagzeug. Mal eben vor dem Konzert schnell das Instrument basteln - bei Geige, Klavier oder Posaune unvorstellbar. Bei Gurke, Kürbis und Paprika sieht das schon anders aus. Schließlich soll ja alles marktfrisch klingen, was The Vegetable Orchestra am 5. Mai darbietet. Musikalisch ist das übrigens alles andere als eine Gurkentruppe. Nach zehn Jahren sind die Gemüsemusiker wieder live in der Philharmonie - "auf vielfachen Wunsch", wie es heißt. Wie vielseitig ein Streichquartett sein kann, zeigt das Quatuor Ébène: Zuerst geht's am 9. Mai mit Mozart, Beethoven, und Ravel ganz klassisch zu. Für den 10. Mai holen sich die vier dann Verstärkung: unter anderem den 85-jährigen Klarinettisten Michel Portal, der aus dem französischen Teil des Baskenlands stammt. Und dann wird gejazzt.

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