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Werbe-E-Mails auf Schildern visualisiert

Werbe-E-Mails auf Schildern visualisiert

Wenn man sich auf verschiedenen Internetseiten mit seiner E-Mail-Adresse anmeldet, wird man irgendwann unvermeidlich mit so genannten Spam-Mails, also Werbe-E-Mails, konfrontiert. Die Künstler Manuela Fersen und Michael Weissköppel haben dies ganz bewusst getan – und die Werbeflut einfach gesammelt.

Was dabei herauskam, zeigen sie in der Ausstellung „Spam!“ in der Galerie Palais Walderdorff. Auf 55 Schildern haben sie visualisiert, was ihnen in den E-Mails, aber auch in der darauffolgenden Recherche alles im Internet begegnet ist: Sex-Spielzeug, diverse potenzsteigernde Mittel und Glücksspiele sind darunter, aber auch die typischen Emoticons des Internets sowie Comicfiguren und oft zweideutige Sprüche wie „Do it!“ sind mit dabei.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. März zu sehen.