Wie viel Kultur brauchen wir?

Wie viel Kultur brauchen wir?

Wie es angesichts knapper Kassen mit der Kultur weitergehen soll: Darüber wird zurzeit heftig diskutiert, nicht nur in Trier. Zwei bundesweit bekannte Protagonisten der Debatte treffen bei einer gemeinsamen Veranstaltung von IHK und TV aufeinander.

Trier. Die Kernfrage am 11. November lautet: Welche Bedeutung kommt Kultur und deren Förderung in Zeiten knapper Kassen zu?
"Die Diskussion dreht sich im Kreis, es ist Zeit, dass es einen Schritt weitergeht", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer. "Die Frage ist doch, was wollen Stadt, Region und Bürger überhaupt? Und wie kriegen wir das, was wir wollen, dann auch finanziell gestemmt?"
TV-Forum zukunft der kultur



Zur Diskussion von Lösungsmöglichkeiten sind zu diesem Abend der Berliner Soziologie-Professor und Unternehmensberater Dieter Haselbach sowie der Kölner Kulturjournalist Jörg Jung eingeladen. Sie geben in Form eines Streitgesprächs den Startschuss zur Veranstaltung. Kultur-Experte Haselbach, Verfasser des umstrittenen Gutachtens zum Theater Trier, hat mit seinem Buch "Der Kulturinfarkt" bundesweit für Aufsehen gesorgt. Sein Kontrahent Jörg Jung ist Sprecher der Initiative "Mut zur Kultur", die dank der Unterstützung vieler Kölner Bürger mittlerweile einen maßgeblichen Einfluss auf die kulturpolitischen Entscheidungen ausübt.
Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Kulturdezernent Thomas Egger, Hermann Lewen, Intendant des Mosel Musikfestivals, und IHK-Präsident Peter Adrian die Runde auf dem Podium erweitern. TV-Redakteur Dieter Lintz moderiert.
Anmeldung bei der IHK ist möglich (Marion Moersch, 06 51/97 77-2 03, oder moersch@trier.ihk.de), die interessierte Öffentlichkeit ist aber auch ohne Anmeldung willkommen.
Veranstaltungsbeginn: 11. November, 19 Uhr im Tagungszentrum der IHK, Herzogenbuscher Straße. red

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