Zum Auftakt Bach

Klausen. (gkl) Viele Jahre haben die Gläubigen der Pfarr- und Wallfahrtskirche auf eine neue Pfeifenorgel warten müssen, mussten sich mit einem elektronischen Behelf zufrieden geben. Nun ist es endlich so weit.

Am Osterfest wurde das neue Instrument eingeweiht. Erbaut wurde es von der Orgelbaufirma Rieger aus Scharzach im österreichischen Vorarlberg, einer Traditionsfirma, die sich weltweit einen, im wahrsten Sinne des Wortes, wohlklingenden Namen erworben hat. Konzertant wird das neue Instrument erstmals am Weißen Sonntag, dem 15. April, um 17 Uhr zu hören sein. Gestaltet wird das Konzert vom Trierer Domorganisten Josef Still. Mit 39 Registern, verteilt auf drei Manuale und Pedal bieten sich dem Musiker stilistisch viele Möglichkeiten, wobei ein reichhaltig besetztes Schwellwerk auch dem Bereich der Romantik Tor und Tür öffnet. Im Zentrum des Programms hat Still aber Johann Sebastian Bach (Praeludium und Fuge C-Dur, BWV 547) sowie dessen Meisterschüler Johann Ludwig Krebs und dessen Choralfantasie über "Freu dich sehr, o meine Seele" gesetzt. Neben Werken von Tomaso Albinoni und Wolfgang Amadeus Mozart beginnt und beschließt Still den Abend mit Max Reger. Von ihm erklingt die so genannte "Morgensternfantasie", Opus 40/1, und die Fantasie über "Straf mich nicht in deinem Zorn", Opus 40/2.