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Zwei Monate Kultur satt

Zwei Monate Kultur satt

Mit einem umfangreichen Programm aus Festivals, neuen Veranstaltungsreihen und Höhepunkten von Comedy bis Jazz startet die Tufa Trier in die Monate November und Dezember. Zu Gast sind unter anderen Emil Mangelsdorff, Fritz Rau, Fatih Cevikollu und die Sängerin Christina Lux.

Trier. (ae/hpl) Für an Theater und zeitgenössischer Performance-Kunst Interessierte bietet die Tufa mit dem IV. Internationalen Theaterregie-Festival am 10. und 11. November und der zehnten Auflage des Opening-Festivals vom 20. bis 22 November mehrtägige Veranstaltungen. Auch in anderen Sparten präsentiert sie viele Höhepunkte.

Diskussionsrunde über "Jazz im Dritten Reich"



Am Mittwoch, 25. November, ist im Rahmen der "Spaß.Gesellschafts.Abende" Fatih Cevikollus mit seinem Kabarett "Komm zu Fatih!" zu Gast. Konzertveranstalter Fritz Rau und Saxofonist Emil Mangelsdorff sprechen am Sonntag, 15. November, als Zeitzeugen über "Jazz im Dritten Reich", Mangelsdorff spielt dazu vier Solostücke.

Vom 5. bis 7. November veranstaltet der Jazzclub EuroCore seinen 21. Jazz Workshop International mit Konzerten am 6. und 7. November, je um 20.15 Uhr. Auch feiert der Club zehnjähriges Jubiläum mit einem Auftritt des Axel Schlosser Quartetts am Freitag, 18. Dezember, um 20.15 Uhr. "Dziuks Küche" verspricht am Donnerstag, 10. Dezember, einen musikalischen Leckerbissen. Für seine deutschen Texte und Musik, so spannend wie die von Bob Dylan oder Tom Waits, wurde Danny Dziuk mehrfach ausgezeichnet.

Ein weiterer Höhepunkt in der Endrunde des Tufa-Programms ist der Auftritt der deutschen Sängerin Christina Lux am Donnerstag, 26. November. Sie spielte im Support von Midge Ure, Paul Young und Tuck+Patti, arbeitete mit Jon Lord und Pe Werner. 2005 nahm sie am renommierten Jazzfestival von Montreux teil. Lux wurde 1965 in Karlsruhe geboren, spielte seit 1983 in verschiedenen Jazzformationen und war zudem Sängerin in der Jule-Neigel-Band. Sie hat inzwischen einen eigenständigen Mix aus Funk-Folk, Soul und Pop entwickelt. In ihren hauptsächlich englischen Texten finden sich auch unbequeme Themen wie Kindesmissbrauch oder religiöse Fragen.

Auch in der gestaltenden Kunst kann die Tufa trumpfen: Am Freitag, 27. November, um 19 Uhr wird im 2. Obergeschoss eine Ausstellung des Beuys-Schülers Tilopa Monk eröffnet. Monk, mit bürgerlichem Namen Rüdiger Frank, studierte in Düsseldorf und München. Er ist besonders durch seine Ölgemälde und Radierungen bekannt geworden.

Die Tufa startet zudem zwei neue Reihen: "Intermezzo", in Kooperation mit der "Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst" bietet ab 8. November jeden zweiten Monat sonntags um 17 Uhr aktuelle improvisierte Musik. "Kunstsalon" gibt Besuchern ab 12. November einmal monatlich donnerstags ab 19 Uhr Gelegenheit zum Dialog mit Künstlern der Artothek.

Für Kinder hat die Tufa ein eigenes Weihnachtsmärchen produziert, "Die zweite Prinzessin" feiert am Sonntag , 8. November, um 15 Uhr Premiere.

Weitere Termine (Auswahl)

13. November: Theater 9+1 mit Martina Roth, 14. November: Folk mit den Rambling Rovers, 15. November: Kinderkino um 15 Uhr, 27. November: Theater-Premiere der Schmit-Z Family "Wahnsinn Weihnachten", 28. November: Vernissage Kulturwerkstatt 18 Uhr, 29. November: Folk mit Liederjan, 2. Dezember: Georg-Kreisler-Revue des Max-Tuch-Theaters, 6. Dezember: Kinderkino um 15 Uhr, 11. und 12. Dezember: Comedy-Theater "Caveman", 11. Dezember: Rock mit Uwe Heil "Hold on", 12. Dezember: Weihnachtlicher Lyrik-Jazz "Festlichter" mit Luum, 13. Dezember: Impro-Theater-Matinee von SponTat "Wünsch dir was" um 11 Uhr, 17. Dezember: Christian Pabst Trio, Jazz um 20.30 Uhr, 19. Dezember: Dancefever-Party, 20. Dezember: Kinderoper Hänsel und Gretel um 11 Uhr.

Sofern nicht anders angegeben, beginnen die Veranstaltungen um 20 Uhr.