Kulturleitbild als Plattform künftigen Tuns

Kulturleitbild als Plattform künftigen Tuns

"Das sind wir", "Das wollen wir", "Das tun wir": Das sind die drei Titel zu den Schwerpunkten des vom Stadtrat verabschiedeten Kulturleitbildes für Wittlich. Es enthält auf zwei Seiten eine knappe Bestandsaufnahme, definiert erstmals Ziele und listet gewünschte Maßnahmen auf.

Das Papier ist unter der Moderation des Bürgermeisters in drei nicht öffentlichen Kulturausschusssitzungen entstanden, wobei die gemeinsame Arbeit als sehr positiv beschrieben wurde. "Das ist der Korridor, auf dem Sie agieren", charakterisierte Bürgermeister Ralf Bußmer das Kulturleitbild als "Handwerkszeug" nicht nur für die künftige Ratsarbeit. Man habe Wert auf Kürze gelegt, jetzt gelte es, die Inhalte zu konkretisieren. Außerdem sei alle fünf Jahre ein Abgleich und eine Fortschreibung angedacht. Einen längeren Disput gab es über die Frage, wer denn das "Wir" sei, dass das Leitbild zu tragen habe. Letztendlich seien darunter alle im kulturellen Bereich Aktive zu verstehen, hieß es unter anderem. Außerdem wurde an drei Stadtratsanträge zum ehemals "Kulturkonzept" betitelten Werk erinnert, die noch keineswegs eingeflossen seien. Dies wurde als grundätzlich korrekt bestätigt und argumentiert, man habe zunächst definieren müssen, welche Ziele man überhaupt habe, erst dann könne man Maßnahmen ergreifen. An den Anträgen werde nun in Folge gearbeitet. In dem mit 19 Ja-Stimmen und sechs Nein-Stimmen verabschiedeten Papier sehen die Befürworter eine Plattform für künftiges Tun im kulturellen Bereich.

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