Wetter: Kurzes Comeback des Winters

Wetter : Kurzes Comeback des Winters

In den Hochlagen von Eifel, Hunsrück und Hochwald sind in der Nacht zum Samstag wenige Zentimeter Schnee gefallen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte die weiße Pracht angekündigt, Räum- und Streufahrzeuge waren seit der Nacht im Einsatz.

Nach Auskunft der Polizei kam es nicht zu Verkehrsbehinderungen. Lediglich auf der B 269 zwischen Morbach und Birkenfeld rutschte am Samstagmorgen ein Auto in den Graben, verletzt wurde niemand. Ein LKW blieb zeitweise auf einer Steigungsstrecke liegen. Die Straßen waren relativ schnell geräumt.

Auf dem Erbeskopf fielen bis zum Samstagmorgen bei minus ein Grad etwa fünf Zentimeter Schnee. Die Schneekanonen stehen auf der Schlittenpiste bereit, dennoch wird es nicht ausreichen. Bei eisig-kaltem Wind trauten sich nur wenige ins Freie.

Am Nachmittag sollen die Temperaturen wieder ansteigen und der Schnee auch wieder tauen - zum Leidwesen der Wintersportbegeisterten.

Das Wetter zeigt sich in den nächsten Tagen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland von seiner ungemütlichen Seite. Es wird regnerisch und windig, in den höheren Lagen kann es mitunter schneien. Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Samstag wird es am Sonntag überwiegend bedeckt sein, zuweilen fällt bei Höchsttemperaturen von drei Grad im Bergland und bis zu acht Grad in den Niederungen Regen. In der Nacht zum Montag ist im Bergland vereinzelt mit Schnee zu rechnen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besteht Glättegefahr.

Ähnlich wird laut Vorhersage auch das Wetter am Montag. In der Nacht zum Dienstag kommt von Nordwesten Regen auf, in höheren Mittelgebirgen wird es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt teils auch schneien. Dort weht ein böiger Wind. In den Niederungen gehen die Temperaturen auf vier bis zwei Grad zurück.

Am Dienstag ist mit längerem, teils kräftigem Regen bei Temperaturen zwischen drei Grad in höheren Lagen und fünf bis acht Grad im Flachland zu rechnen. Es weht ein mäßiger Wind, im Bergland sind sogar schwere Sturmböen möglich.

Besonders aufpassen müssen Autofahrer in der Nacht zum Mittwoch, wenn laut DWD kräftige, mitunter sogar gewittrige Schauer über die Region ziehen. Während die Niederschläge im Bergland relativ schnell in Schneeschauer übergehen, fallen sie in tieferen Lagen zumeist als Schneeregen oder Graupelschauer. Bei Tiefsttemperaturen zwischen zwei Grad in tieferen Lagen und minus zwei Grad in höheren Regionen droht Glätte.

Mehr von Volksfreund