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Listicles - Das Leben in Listen: Zehn Museen-Tipps in der Region

Serie „Listicles - Das Leben in Listen“ : Zehn Museen-Tipps in der Region

Die Region Trier hat zahlreiche interessante Museen zu bieten. Wir haben unsere Favoriten ausgewählt.

1. Karl-Marx-Haus (Trier)

Karl Marx-Büste im Karl-Marx-Haus Trier.
Karl Marx-Büste im Karl-Marx-Haus Trier. Foto: Rainer Neubert

Das Karl-Marx-Haus ist das Geburtshaus des bekannten Philosophen Karl Marx, der im Jahr 1818 in Trier geboren wurde. Erbaut wurde das Haus im Jahr 1515 (und verändert 1727). Das Museum gibt in mehreren Räumen Einblicke in das Leben und Werk des Kapitalismuskritikers. Bis zum 1. November zeigt das Museum eine Sonderausstellung „Trier, das ist meine Stadt! Geschichten der Migration“

Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr, Eintritt: 5 Euro.

2. Zylinderhaus Museum (Bernkastel-Kues)

 Das Zylinderhaus in Kues.
Das Zylinderhaus in Kues. Foto: Klaus Kimmling

Nostalgie pur verspricht das Zylinderhaus Museum in Bernkastel-Kues (Landkreis Bernkastel-Wittlich). Dennwas hier ausgestellt wird, haben viele Menschen von heute sogar noch selbst erlebt: Über 100 Oldtimer von von 30er bis zu den 70er-Jahren sind das Herzstück der Ausstellung in der Adolf-Kolping Straße 2. Doch das Eintauchen in die Vergangenheit beschränkt sich hier nicht auf Autos. In Nachbauten von Tante-Emma-Laden oder Dorfapotheke stehen historische Alltagsgegenstände wie Schreibmaschinen, bunte Blechdosen oder Transistorradios.

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag. Eintritt: 13,50 Euro; 9 Euro für Kinder (zwischen sechs und zwölf Jahren).

3. Rheinisches Landesmuseum (Trier)

 Vor dem Rheinischen Landesmuseum in Trier.
Vor dem Rheinischen Landesmuseum in Trier. Foto: roland morgen (rm.)

Archäologische Funde aus der Vergangenheit Triers und seiner Region – das zeigt das Rheinische Landesmuseum in Trier. Dabei reicht die Geschichte bis in die weite Vergangenheit zurück: Wie man in der Region vor 200 000 Jahren gelebt hat, lässt sich anhand von Steinwerkzeugen erfahren – wie auch alten Waffen, Schmuck oder anderen Funden aus alten Dörfern.

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 8 Euro, Kinder und Jugendliche Kinder und Jugendliche (7 bis 18 Jahre) 4 Euro.

4. Feuerwehrmuseum (Hermeskeil)

 Ein Blick ins Innere: Das Feuerwehrmuseum in Hermeskeil.
Ein Blick ins Innere: Das Feuerwehrmuseum in Hermeskeil. Foto: Marek Fritzen

Einen Einblick in die Arbeit und Geschichte der Feuerwehr bekommt man im Feuerwehrmuseum Hermeskeil. Neben der historischen Entwicklung der Feuerwehr und den wichtigsten Personen dieser Geschichte, wird an Beispielen und Ereignissen erklärt, warum die Feuerwehr so arbeitet, wie sie heute arbeitet. Eine Breite Anzahl von Ausstellungsstücken zeigt die heutigen wie früheren Aufgaben der Feuerwehr und erklärt den Nutzen und die Gefahren von Feuer. Zum Schluss erwartet die Besucher eine Sammlung sowohl moderner als auch historischer Werkzeuge und Feuerwehrfahrzeuge.

Geöffnet: Dienstag bis Freitag, 14 bis 17 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertag 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 6 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder von vier bis 14 Jahren, Kinder unter drei kostenlos.

5. Städtische Galerie (Wittlich)

 Altes Rathaus in Wittlich heute.
Altes Rathaus in Wittlich heute. Foto: m_wil <m_will@volksfreund.de> - Klaus Kimmling

Das Alte Rathaus in Wittlich (Landkreis Bernkastel-Wittlich) hat eine turbulente Geschichte hinter sich: Nach Bränden im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Gebäude immer wieder aufgebaut und erweitert. Im Juni 1984 fand im Alten Rathaus, in dem zuvor Büroräume der Stadtverwaltung untergebracht waren, die erste Ausstellung mit zeichnerischen und grafischen Werken von Georg Meistermann statt – die städtische Galerie war geboren. 1994 wurde das damalige Georg-Meistermann-Museum in „Städtische Galerie für Moderne Kunst im Alten Rathaus“ umbenannt. Dort gibt es neben der Dauerausstellung von Meistermann auch regelmäßig Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern zu bestaunen.

Geöffnet: Dienstag bis Samstag 11 bis 17 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr. Eintritt: 3 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei.

6. Mittelmosel-Museum (Traben-Trarbach)

Das Mittelmosel-Museum in Traben-Trarbach.
Das Mittelmosel-Museum in Traben-Trarbach. Foto: Christoph Strouvelle

Wer sich für wertvolles Mobiliar, Handwerk und Kunstgegenstände interessiert, ist im Mittelmosel-Museum in Traben-Trarbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich) genau richtig: Das Patrizierhaus, das etwa 1750 von dem reichen Kaufmann Johann Adolf Böcking erbaut wurde, zeigt in über 20 Ausstellungsräumen die Stadtgeschichte in all ihren Facetten. Das Lebenswerk des Sammlers Dr. Ernst Willen Spies, archäologische Fundstücke aus der Zeit der Römer und Franken und ländliche Wohnkultur nehmen die Besucher mit ins 18. und 19. Jahrhundert.

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 12 bis 16 Uhr. Eintritt: 3 Euro, Kinder bis sechs Jahre kostenlos.

7. Stadtmuseum Simeonstift (Trier)

Das Simeonstift bei der Trierer Museumsnacht 2019.
Das Simeonstift bei der Trierer Museumsnacht 2019. Foto: Stadtmuseum Simeonstift

Direkt neben der Porta Nigra können Besucher im Stadtmuseum Simeonstift die Trierer Stadtgeschichte erkunden. In der Dauerausstellung zeigt das Museum in verschiedenen Themenräumen die vielen Facetten des Geschichte Triers. Im Roten Saal (Foto) etwa führen die Exponate bis zurück in die Antike. Über verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte – vom Tourismus bis zum Handel – berichtet der Gelbe Saal.

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 5,50 Euro, Kinder bis 10 Jahre frei.

8. Museum am Dom (Trier)

Das Museum am Dom in Trier bekam 2020 eine neue Pelletsheizung mit großem Speichertank.
Das Museum am Dom in Trier bekam 2020 eine neue Pelletsheizung mit großem Speichertank. Foto: Bistum Trier

Ein Highlight des Museums am Dom ist die konstantinische Deckenmalerei aus der Spätantike – sie wurde unter dem Trierer Dom gefunden. Die Geschichte des Doms zu erforschen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist der Aufgaben des Museums. Es vermittelt die Kultur- und Glaubensgeschichte der Stadt Trier. Weitere Exponate im Museum sind verschiedene Christus- und Marienbilder, religiöse Volkskunst oder liturgische Gewänder.

Geöffnet am Dienstag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr. Eintritt 5 Euro, Kinder bis zum Schuleintritt frei.

9. Maarmuseum (Manderscheid)

 Das Maarmuseum in Manderscheid.
Das Maarmuseum in Manderscheid. Foto: Maarmuseum Manderscheid

Die Maare sind die Wahrzeichen der Vulkaneifel und absolute Touristenmagnete. Aber was schlummert eigentlich unter den idyllischen Seen? Wie sind sie entstanden und was können sie uns über die Entstehung der Eifel verraten? Diesen Fragen geht das Maarmuseum in Manderscheid nach. Zahlreiche Fotos, Modelle und Experimente zum Anfassen und Ausprobieren erklären die grundlegenden vulkanischen Phänomene. Simulationen, Gesteinsproben und Fossile zeigen dabei nicht nur den Ursprung der Eifelvulkane, sondern auch wie sich die Natur um die Maare herum entwickelt hat. Wem das noch nicht genug ist, der kann auf einer GEO-Exkursion mit den Maaren und Vulkanen auf Tuchfühlung gehen und vor Ort den geothermischen Urkräften der Eifel auf die Spur kommen.

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr. Eintritt: Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren 2 Euro.

10. Kreismuseum Bitburg-Prüm (Bitburg)

 Das Kreismuseum Bitburg-Prüm.
Das Kreismuseum Bitburg-Prüm. Foto: Kreismuseum Bitburg-Prüm

Im Kreismuseum in Bitburg wird die Frage gestellt: Wie sah es vor 100, 200 oder 2000 Jahren in der Eifel aus? Wie haben die Menschen gelebt und was waren ihre Probleme und Errungenschaften? Im Fokus steht aktuell die Ausstellung „Der gescheiterte Friede“, in der die Eifel in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg gezeigt wird. Dokumente, Fotos und Filmaufnahmen zeugen von einer Zeit, in der Bitburg-Prüm unter französischer und amerikanischer Besatzung stand. Museumsführungen für Kinder führen außerdem die Kleinsten spielerisch durch die Eifel von vor 100 Jahren.

Geöffnet: Dienstag bis Mittwoch 11 bis 17 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr.

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