Luxemburg/Hahn: Vereitelte Attentate: Verspätungen und gestrichene Flüge in der Region

Luxemburg/Hahn: Vereitelte Attentate: Verspätungen und gestrichene Flüge in der Region

(ik) Auch auf den Flugplätzen Luxemburg und Frankfurt/Hahn waren die Folgen des Terror-Alarms zu spüren. In Luxemburg fielen Flüge von Luxair nach London-Heathrow und British Airways nach London Gatwick aus. Andere Maschinen hatten Verspätung.

An einem eigens eingerichteten Schalter wurden die betroffenen Passagiere zum Londoner City-Airport umgebucht oder erhielten Freiflüge für die kommenden Tage. Wer von London aus weiterfliegen wollte, hatte richtig Pech: Weil in der britischen Hauptstadt nichts mehr ging, mussten die Betroffenen schon in Luxemburg am Boden bleiben. Deren Zahl hielt sich allerdings in Grenzen, Chaos gebe es in Luxemburg nicht, sagte eine Sprecherin.

Auf dem Hunsrück-Flugplatz Hahn, von wo aus Ryanair nach London-Stansted fliegt, wurde am späten Nachmittag ein Abflug gestrichen. Die vorgesehene Maschine hatte zuvor nicht in Stansted starten können. Auch dort saßen die Passagiere fest. Ryanair bot einer Sprecherin zufolge Umbuchungen an oder erstattete den Ticketpreis.

Den ganzen Tag über kam es auf der Linie zu Verzögerungen. Am meisten verspätete sich eine für 9.35 Uhr angekündigte Maschine aus Stanstet, die erst vier Stunden später landete. Die Hahn-Sprecherin beteuerte, man habe die Situation im Griff, von Chaos könne keine Rede sein.

Auf beiden Flugplätzen galt derweil die höchste Sicherheitsstufe: Das Personal hatte die Order, noch genauer als sonst hinzusehen, Handgepäck wurde akribisch inspiziert. Ryanair-Passagiere, die in Großbritannien starteten, mussten ihr Handgebpäck aufgeben. Dazu rief die British Airways ihre Fluggäste auch in Luxemburg auf.

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