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Luxemburg verschärft Corona-Maßnahmen: Restaurants schließen früher

Omikron : Luxemburg verschärft Corona-Maßnahmen: Restaurants müssen früher schließen

Aus Sorge vor Omikron werden die Corona-Maßnahmen in Luxemburg ebenfalls verschärft. Einen Lockdown wird es aber (noch) nicht geben.

Auch in Luxemburg wächst die Sorge vor Omikron. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die neue Virus-Variante dominierend sei im Großherzogtum, sagte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel am Morgen. Mit Sorge blickte er nach Großbritannien, wegen der als deutlich ansteckender geltenden Corona-Variante bereits viele Ärzte, Krankenschwestern und Feuerwehrleute ausgefallen sind, entweder, weil sie infiziert seien oder weil sie wegen Kontakts zu einem Infizierten in Quarantäne müssen. Eine solche Situation müsse in Luxemburg verhindert werden, sagte Bettel.

Um die Ausbreitung von Omikron abzubremsen, soll es aber vorerst keinen harten Lockdown geben. Aber trotzdem werden die Corona-Maßnahmen ab Samstag verschärft. Die Gastronomie muss dann bereits um 23 Uhr schließen. Zugang zu Restaurants und Kneipen sollen weiterhin nur Geimpfte und Genesene haben.

Privat und in der Öffentlichkeit dürfen sich von da an nur noch zehn geimpfte oder genesene Personen treffen. Bei Treffen von mehr als 20 Personen gelte 2Gplus, also die Geimpften und Genesenen brauchen zusätzlich einen negativen Test, es sei denn sie sind geboostert.

Bälle und größere Veranstaltungen etwa zu Silvester müssen abgesagt werden. Da Omikron stärker als die bisherigen Corona-Varianten über Aerosole übertragen werde, sollten größere Menschenansammlung vermieden werden, sagte Bettel, der an die Menschen appellierte, sich vor allem an den Feiertagen rücksichtsvoll zu verhalten. Man solle sich und die Menschen, „die man gerne hat“, schützen.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert, appellierte an alle, sich so schnell wie möglich boostern zu lassen. Die Booster-Impfung schütze zu 70 Prozent vor einer Infektion mit Omikron.