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Damit Deutschland nicht mehr ganz so fremd bleibt

Damit Deutschland nicht mehr ganz so fremd bleibt

Der Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für Asylbewerber in Tröglitz hat das Thema Fremdenfeindlichkeit in den Mittelpunkt gerückt. Doch es gibt auch Menschen und Initiativen, die Migranten unterstützen.

Trier. Flüchtlinge, Asylbewerber, Einwanderer - Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, stehen vor vielen Problemen. Zu mangelnden Sprachkenntnissen kommen oft traumatische Erlebnisse hinzu. Teilweise sehen sie sich - wie aktuell inTröglitz (Sachsen-Anhalt) - offener Feindschaft ausgesetzt. Bei "Meine Hilfe zählt" gibt es mehrere Projekte, die sich gezielt an Migranten wenden.Erfolgreich finanziert ist ganz aktuell ein Projekt des Trierer Frauenhauses. Mit den Spenden werden Dolmetscherinnen bezahlt, die Bewohnerinnen bei Ämtergängen oder Arztbesuchen begleiten und bei Beratungsgesprächen vermittelnd tätig sind - und das in so verschiedenen Sprachen wie Albanisch, Vietnamesisch oder Persisch.Neue Informationen gibt es zur Refugee Law Clinic (RLC) Trier (siehe auch "Projekt der Woche"), mit der Jura-Studenten Flüchtlingen eine kostenlose Rechtsberatung anbieten möchten: "Im Sommersemester wird es eine Ringvorlesung geben, um Studierende zu qualifizieren", kündigt RLC-Vorstandsmitglied Jana Schollmeier an. Eine öffentliche Startveranstaltung ist für Dienstag, 28. April, im Hörsaal 7 der Universität Trier geplant. Beginn ist voraussichtlich um 16 Uhr. "Dort wollen wir uns persönlich vorstellen", erklärt Schollmeier. Anschließend wird Jan Bergmann, Verwaltungsrichter und Honorarprofessor an der Universität Stuttgart, einen Vortrag zur europäischen Asylpolitik halten. Die Projektnummer für Spenden: 27535.Um Asylbewerber geht es auch beim Projekt des Trierer Kulturlabors: Künstler besuchen Kinder in der Trierer Aufnahmeeinrichtung, um mit ihnen zu musizieren, Theater zu spielen oder zu jonglieren. Die Theaterpädagogin Elke Reiter zeigt sich "überwältigt von den vielen Spenden, die uns in den letzten Wochen erreicht haben". Sie dankt allen Spendern und verspricht: "Wir werden mit dem Geld dafür sorgen, dass viele Kinder eine Stunde lang ihre Sorgen und Ängste vergessen können!" Die Projektnummer lautet hier 23804.volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47585501300000220012 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67585601030000191919 Im Verwendungszweck bitte immer die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben, damit die Spende ihrem Zweck zufließen kann. Spenden ohne Projektangabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu einer Summe von 200 Euro wird der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung anerkannt. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. red Extra

Damit Deutschland nicht mehr ganz so fremd bleibt
Foto: red red (red) ("TV-Upload red"

Weitere Informationen über die Refugee Law Clinic Trier gibt es im Internet unter <%LINK auto="true" href="http://www.rlc-trier.de" class="more" text="www.rlc-trier.de"%>Dort wird auch der genaue Termin der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 28. April bekanntgegeben. red