Halbe Stunde von Trier entfernt Im Echternacher See in Luxemburg startet endlich die Badesaison

Wer sich an heißen Sommertagen ins kühle Nass stürzen möchte, kann das nun auch wieder am Echternacher See tun, gut eine halbe Autostunde von Trier entfernt. Was Badegäste allerdings wissen sollten.

Fotos: Badespaß am Echternacher See und Freibad Vianden​
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Badespaß am Echternacher See und Freibad Vianden

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Besser spät als nie, oder? Auch am Echternacher See in Luxemburg ist die Badesaison 2024 nun endlich eröffnet. Dass man sich dort erst seit Kurzem ins kühle Nass stürzen kann, hat aber nicht etwa mit dem wechselhaften Wetter zu tun, sondern mit Bauarbeiten, die auf dem Gelände stattgefunden haben. Wie die Stadt Echternach auf Social Media schreibt, sind diese nun allerdings abgeschlossen und der Schwimmbereich offiziell eröffnet.

Wer das „Meer van Echternach“ – so heißt der See in Luxemburg – besuchen möchte, darf sich freuen, denn der Eintritt ist frei. Nutzen kann man den See täglich zwischen 7 und 22 Uhr. Das schreibt der Tourismusverband der Region Müllerthal auf seiner Website.

Schwimmen im Echternacher See: Das sollte man wissen

Aber Achtung: Plantschen darf man in nur in einem ausgewiesenen Bereich des 30 Hektar großen Gewässers, das übrigens erst seit 2022 zum Schwimmen freigegeben ist. Ein Kinderbecken gibt es am Echternacher See nicht. Zudem ist laut dem Luxemburger Tageblatt kein Bademeister vor Ort, der sich um die Sicherheit der Badegäste kümmert.

Wer sich ohnehin weniger für’s Schwimmen interessiert, kann das Gewässer alternativ mit dem Tretboot oder dem StandUp-Paddle erkunden oder es sich mit einem Buch am Sandstrand gemütlich machen. Wer lieber aktiv ist, dreht mit dem Rad oder den Inlineskates eine Runde um den künstlich angelegten See oder geht spazieren. Für Kinder gibt es Trampoline und einen Abenteuerspielplatz.

Und wer Lust auf Geschichte hat, kann der Römischen Villa auf der Rue des Romains einen Besuch abstatten. Sie war eine der größten römischen Villen nördlich der Alpen, im angrenzenden Museum kann man den damaligen Alltag anhand lebensgroßer Figuren nachvollziehen.