Ermittlungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung: Luxemburger Sparkasse soll Strafe zahlen

Ermittlungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung: Luxemburger Sparkasse soll Strafe zahlen

Der Luxemburger Sparkasse droht ein Bußgeld von 14 Millionen Euro. Deutsche Steuerfahnder werfen der Luxemburger Staatsbank Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor.

Die Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen schlugen im vergangenen Jahr zu. Damals nahmen sie 120 Kunden der Luxemburger Sparkasse unter die Lupe, die im Verdacht standen, mit Hilfe der staatlichen Bank Steuern hinterzogen zu haben.

Die Fahnder waren über eine Steuer-CD an die Daten von über 50.000 Kunden des Geldinstituts gekommen. Auf der CD waren Kundendaten von insgesamt 57 Banken aus der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Luxemburg. Gegen diese Banken wurden laut Süddeutscher Zeitung Ermittlungen wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung eingeleitet, darunter auch die Luxemburg-Filiale der Deutschen Bank.

Die Ermittler sollen sich mit der Luxemburger Sparkasse auf eine Strafzahlung von 14 Millionen Euro geeinigt haben. Von der Bank war gestern dazu keine Stellungnahme zu bekommen.