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Luxemburg: Grenzkommunen wollen stärker kooperieren

Luxemburg : Grenzkommunen wollen stärker kooperieren

() Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird angesichts der Corona-Pandemie schwieriger, aber nicht unmöglich. Und so wollen die deutschen und luxemburgischen Grenzgemeinden ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren, so das Ergebnis einer Videokonferenz und damit eines dritten Treffens von Bürgermeistern, Schöffen und Landräten zwischen Perl und Wormeldange im Süden bis Beaufort und Arzfeld.

Zu den Begründern der Initiative, den Leader-Regionen an Mosel, Sauer und Our – Miselerland, Moselfranken, Regioun Mëllerdall und Merzig-Wadern –, kamen noch die Leader-Regionen Bitburg-Prüm und Éislek hinzu. Wichtiger Partner der Initiative ist auch weiterhin das Entwicklungskonzept Oberes Moseltal („EOM“). Ziel ist eine dauerhafte grenzübergreifende Zusammenarbeit der Kommunen und die „Weiterentwicklung der Region zu einem gemeinsamen, offenen Nachbarschaftsraum“. Um dieses Ziel zu erreichen und die gemeinsamen Themen anzugehen, soll der Austausch dauerhaft gefestigt werden. Mit wachsenden Aufgaben werden dazu auch zusätzliche Kräfte und erweiterte Strukturen benötigt. Saarbrugs Bürgermeister Jürgen Dixius und Marc Weyer – die Präsidenten der Leader-Regionen Moselfranken und Miselerland – betonten, dass über den reinen Austausch der Kommunen hinaus eine schlagkräftige Struktur existieren müsse.  Bürgermeister Jos Schoellen aus Rosport-Mompach will dazu sobald wie möglich ein „Forum der Kommunalvertreter“ in seiner Gemeinde veranstalten – sobald es die Corona-Lage zulässt.