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Im ersten Halbjahr weniger Pleiten in Luxemburg

Im ersten Halbjahr weniger Pleiten in Luxemburg

In Luxemburg sind die Pleiten im ersten Halbjahr 2014 deutlich gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Dies geht aus der Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Luxemburg hervor.

Herbert Eberhard, Chef von Creditreform Luxemburg: "Mit 398 Firmenpleiten im ersten Halbjahr sinkt das Konkursgeschehen in Luxemburg weiter. So war insgesamt ein Rückgang von 23,75 Prozent zu verzeichnen. Hier macht sich die positive Wirtschaftsentwicklung bemerkbar". Am stärksten betroffen ist derzeit die Dienstleistungsbranche, die 55,28 Prozent am gesamten Konkursgeschehen ausmachen. 220 Konkurse im Dienstleistungssektor bedeuten gegenüber 2013 mit 293 Pleiten einen Rückgang von 24,91 Prozent. Der Konkurs der Ateliers Electriques de Walferdange S.A. stach besonders hervor. Der unter dem Handelsnamen AEW auftretende Dienstleister für Eisenbahnen war mit 60 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund acht Millionen Euro vor der Scancargo S.A. (Transportunternehmen, rund 6,9 Mio. Euro, 14 Mitarbeiter) trauriger Spitzenreiter. Ebenfalls gesunken sind die Konkurse in der Baubranche. Insgesamt waren im Bausektor 33 Firmenpleiten zu vermelden, gegenüber 55 in 2013 (Rückgang um 40 Prozent). red