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Im Schmetterlingspark Grevenmacher gibt es viele Arten von Faltern

Grevenmacher : Wo Falter nicht mit Farben geizen - Was den Schmetterlingspark Grevenmacher besonders macht

Gleich an der deutsch-luxemburgischen Grenze am Ortsrand von Grevenmacher liegt der Jardin des Papillons. Das von außen unscheinbare Glashaus, direkt an der N1 gelegen, entfaltet bei näherer Betrachtung im Innern seine ganze Pracht und Vielfalt.

Im Schmetterlingspark Grevenmacher gibt es auf 600 Quadratmetern von April bis Ende Oktober über 40 tropische, überwiegend aus Südamerika stammende Schmetterlingsarten zu entdecken.

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn, wer hier einfach „nur“ durchläuft, wird wenig zu Gesicht bekommen. Langsames Beobachten ist angesagt, fast schon im Schleichgang mit detektivischem Blick in jede Ecke und in jeden Winkel, denn unter jedem Blatt und auf jeder Blüte können sich die farbenprächtigen Falter verbergen. Andere nicht so scheue Arten flattern direkt auf einen zu und lassen sich, mit ein wenig Glück, auch schon mal auf Schultern oder Händen nieder. Mit einer konstanten Temperatur von 28 Grad Celsius und 70 bis 80 Prozent Luftfeuchtigkeit ist der tropische Garten für die Schmetterlinge aus aller Welt eine paradiesische kleine Insel am Ufer der Mosel. Außerdem bietet er eine Heimat für Chamäleons, Schildkröten, Zwergwachteln und weitere Vogelarten.

Wer sich für die verschiedenen Entwicklungsstufen der Schmetterlinge mit allen Lebensstadien vom Ei über die Raupe bis zur Puppe interessiert, dem bietet ein Schaukasten reichlich Anschauungsmaterial. Der Schmetterlingsgarten wird von der Yolande Coop Cooperative verwaltet, einem Mitglied des Netzwerks sozialer Einrichtungen von Elisabeth – Arbeitsplatz für Menschen mit intellektuellen Defiziten. Besucher müssen im Voraus online reservieren und sich für ein Zeitfenster entscheiden. Tickets gibt es unter: www.papillons.lu

Ein Rundgang durch die Anlage, an die auch eine Brasserie und ein Shop angeschlossen sind, dauert mindestens 30 Minuten. Empfehlenswert ist es jedoch, das gebuchte Zeitfenster von einer Stunde auszunutzen, denn zu sehen gibt es viel. Und je langsamer man sich durch die Anlage mit üppiger, tropischer Pflanzenwelt bewegt, desto mehr gibt es zu entdecken.