Investitionen in Luxemburgs Sicherheit

Investitionen in Luxemburgs Sicherheit

(sas) Das Großherzogtum investiert zwar nur ein Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die staatliche Sicherheit und öffentliche Ordnung. Aber die 512 Millionen Euro, die es etwa im Jahr 2015 in diesem Bereich investiert hat, liegen - rechnet man die Summe auf jeden einzelnen Staatsbürger herunter - so hoch wie bei keinem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union.

Nach den Zahlen des europäischen Statistikamtes Eurostat haben alle EU-Staaten 2015 zusammen 258 Milliarden Euro in die innere Sicherheit wie Polizei, Feuerwehr, Gerichte und Gefängnisse investiert. Insgesamt sind das 1,8 Prozent des EU-BIPs. Der Anteil liegt höher als für Verteidigung, Kultur oder Umweltschutz. Schaut man sich die einzelnen Staaten an, liegen Bulgarien (2,8 Prozent des BIP) und die Slowakei (2,4 Prozent) vorn. Schaut man sich allerdings die Summe bezogen auf die Einwohnerzahl an, so liegt der EU-Durchschnitt bei 507 Euro pro Kopf. Luxemburg gibt demnach 899 Euro pro Einwohner für die innere Sicherheit aus - und liegt damit vor Großbritannien (792 Euro), den Niederlandern (724 Euro) und Belgien (644 Euro). Am Ende der Skala liegen Rumänien (183 Euro) und Bulgarien (173 Euro).