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Zwischenfall bei Tanklager Mehrere hundert Liter Diesel in die Mosel geflossen Mertert/Grevenmacher 27.10.2018 Gegen 11.20 kam es Entleeren eines Tankschiffes im Tanklager des Hafens in Mertert zu einem Zwischenfall. Nach Abschalten der grossen Pumpen wurde wie vorgesehen eine kleinere Pumpe zum vollständigen Entleeren des Tankes eingesetzt. An dieser Anlage war ein Schieber falsch gesetzt, sodass sich der abgepumpte Treibstoff über ein Ventil auf das Schiffsdeck entleerte noch bevor der Verantwortliche des Tanklagers den Notstop betätigen konnte. Da sich der Tanker zu diesem Zeitpunkt in Schräglage befand, konnte die Sicherheitswand des Decks keine grosse Menge des übergelaufenen Dieselöls zurückhalten und mehrere hundert Liter ( der Betreiber spricht von zirka 400 Liter ) ergossen sich in die Mosel. Die Feuerwehren aus Manternach, Mertert, Grevenmacher, Lintgen, sowie des „Service Dépolution aus Esch-Sauer“ versuchten mit Ölsperren und Aufsaugmatten so viel Treibstoff wie möglich zurückzuhalten, allerdings breitete sich der Ölfilm in kurzer Zeit weiträumig aus, sodass die Feuerwehren aus Wellen und Konz weitere Sperren errichteten. Ölfilm auf der Obermosel nach Panne in Mertert

Wasserverschmutzung bei Mertert : Ölfilm auf der Obermosel: Panne beim Entleeren eines Tankschiffes (Fotostrecke)

Mehrere hundert Liter sind am Samstag auf Höhe des luxemburgischen Mertert in die Mosel geflossen, Wehren aus Luxemburg und Deutschland errichteten Sperren. Grund für das Auslaufen war laut Polizei eine Panne beim Entleeren eines Tankschiffes.

Das Tankschiff wurde am Vormittag im Tanklager des Hafens in Mertert entladen. Nach Abschalten der großen Pumpen sollte wie vorgesehen eine kleinere Pumpe zum vollständigen Entleeren des Tankes eingesetzt werden. Wie die luxemburgische Polizei mitteilt, sei dabei an der Anlage ein Schieber falsch gesetzt worden. Der abgepumpte Treibstoff ergoss sich dadurch über ein Ventil auf das Schiffsdeck, bevor der Verantwortliche des Tanklagers den Notstop betätigen konnte. Da sich der Tanker zu diesem Zeitpunkt in Schräglage befand, habe die Sicherheitswand des Decks keine große Menge des übergelaufenen Dieselöls zurückhalten können. Mehrere hundert Liter flossen in die Mosel, nach Angaben des Betreibers könnte es sich um eine Menge von 400 Litern handeln, so die Polizei.

Mehrere Wehren aus Luxemburg und Deutschkand errichteten daraufhin Ölsperren und versuchten mit diesen und Aufsaugmatten, den sich ausbreitenden Ölfilm einzudämmen. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Manternach, Mertert, Grevenmacher, Lintgen, Wellen, Konz sowie des „Service Dépolution aus Esch-Sauer“.

Die Schifffahrt auf der Mosel musste wegen den Ölsperren eingestellt werden. Das genaue Ausmaß der Verschmutzung ist zurzeit noch ungeklärt, so die luxemburgische Polizei.