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Luxemburg: Betrunkener liefert sich gefährliche Verfolgungsjagd mit Polizei und stellt sich in der Nacht

Luxemburg: Betrunkener liefert sich gefährliche Verfolgungsjagd mit Polizei und stellt sich in der Nacht

Er schien schon erfolgreich geflohen zu sein - doch dann haben ihn die Beamten noch geschnappt. Ein Mann hat sich in Luxemburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, die ihn über gute Recherche aber aufspüren konnte.

Eine Streife habe den Mann kontrollieren wollen, der zu schnell in Richtung Esch-sur-Alzette gefahren sei, teilt die Polizei mit. Als der Fahrer nach dem Tunnel Aessen weiter beschleunigt habe, schalteten die Beamten das Blaulicht ein, fuhren auf Höhe der Fahrerseite und machten Anweisungen, dem Dienstwagen zu folgen. Im letzten Moment habe der Mann den Weg abgeschnitten, sei über die Busspur gefahren und mit Vollgas weiter in Richtung Esch.

Den Polizisten war die Situation zu gefährlich. Sie brachen die Verfolgung ab, gaben die Suche nach dem Raser aber nicht auf. Da sie das Nummernschild des Fahrers notiert hatten, suchten sie den Wohnort des Mannes auf. Dort seien aber nur die Eltern daheim gewesen, die darauf verwiesen, dass ihr Sohn mit dem Auto unterwegs sei. Die Polizei rief ihn daraufhin an.

Der Sohn habe zunächst angegeben, dass er sich in Luxemburg-Stadt aufhalte, das Auto gestohlen und er überfallen worden sei. Seinen Standort habe er nicht mitteilen wollen. In der Nacht habe er sich kurz vor 2 Uhr aber den Beamten gestellt und gestanden, wegen der erhöhten Geschwindigkeit geflüchtet zu sein. Ein Test habe sichergestellt, dass der Mann Alkohol getrunken habe, heißt es von der Polizei. Dem Fahrer wurde der Führerschein entzogen.