Maschine verfehlt Landebahn - Luxemburger Flughafen nach Bruchlandung zeitweilig geschlossen

Maschine verfehlt Landebahn - Luxemburger Flughafen nach Bruchlandung zeitweilig geschlossen

Nach der Bruchlandung eines Sportmaschine auf dem Flughafen Findel (Luxemburg) ist am Dienstagabend die Landebahn gesperrt worden. Zehn Flüge mussten deshalb auf den Flughafen Hahn umgeleitet werden. Hunderte Passagiere saßen die gesamte Nacht auf dem Luxemburger Flughafen fest.

Die missglückte Landung eines kleinen Sportflugzeugs am späten Dienstagabend am Luxemburger Flughafen hat den dortigen Flugverkehr vorübergehend lahmgelegt. Die Start- und Landebahn musste nach dem Zwischenfall für rund dreieinhalb Stunden voll gesperrt werden, sagte Luxairport-Sprecher René Steinhaus am Mittwoch in Luxemburg. Der Sportflieger war bei der Landung neben der Piste zum Stehen gekommen. Der Pilot blieb unverletzt.

Bis die Unfallstelle wieder geräumt war, mussten zehn Flugzeuge, die im Anflug auf den Flughafen Findel waren, umgeleitet werden. Die meisten gingen nach Frankfurt-Hahn im Hunsrück, zwei ins belgische Lüttich. Zudem konnten zwei Flugzeuge nicht in Luxemburg abheben. Rund 300 Passagiere mussten daher am Airport übernachten. "Für sie wurde mit Feldbetten und Getränken gesorgt", sagte Steinhaus.

Betroffene vor Ort beschwerten sich jedoch über die zunächst schlechte Kommunikation des Flughafenbetreibers. Überall Schlangen an den Schaltern und schlafende Leute auf dem Boden im Terminal. Im Laufe der Nacht wurden an die gestrandeten Reisenden Wasser und Decken verteilt. Feldbetten wurden organisiert und aufgestellt. In der Nacht wurde schließlich auch das Restaurant für die Menschen geöffnet.

Ein Großteil der umgeleiteten Flugzeuge schaffte es noch im Laufe der der Nacht nach Luxemburg. Die Passagiere von zwei Maschinen jedoch mussten auf Busse umsteigen, die sie ins Großherzogtum brachten. Am Mittwochmorgen hatte sich die Lage wieder normalisiert. Zwar waren noch zwei Flüge gestrichen. Die anderen Flugzeuge hoben ab 6 Uhr regulär ab. "Es ist alles wieder im Normalbetrieb", sagte der Sprecher.

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