Trotz Rettungsaktion kein Happy-End für Katzenfamilie (Fotos)

Trotz Rettungsaktion kein Happy-End für Katzenfamilie (Fotos)

Eine ausgesetzte Katzenfamilie hat am Donnerstag im luxemburgischen Rodingen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Die Mutter hatte sich im Motorraum eines Autos verkrochen und musste von den Rettungskräften befreit werden. Ein Happy-End gab es zum Schluss aber nicht.

Eine seltsame Kiste hat am Donnerstagmorgen die Aufmerksamkeit eines Waldspaziergängers bei Rodingen auf sich gezogen. Denn der Mann entdeckte darin unweit eines Parkplatzes eine ausgesetzte Katzenfamilie. Als er versuchte die Kiste mit der Mutter und den vier Katzenbabys zum Tierarzt zu bringen, sei die Mutter zunächst erschrocken unter das Auto des Mannes gekrochen und hätte sich immer tiefer in den Motorraum zurückgezogen, berichtet die Freiwillige Feuerwehr Petingen (Centre d'Incendie et de Secours Pétange, CISP) auf ihrer Facebook-Seite. Am Ende sei es ihm unmöglich gewesen, das Tier zu erreichen und er habe den Bereitschaftsdienst der Feuerwehr gerufen.

Die Feuerwehr habe das Tier zwar nach einer Stunde aus seiner misslichen Lage befreien können, leider habe die Katzenmutter daraufhin aber das Weite gesucht und ihre vier Babys zurückgelassen. Die Rettungskräfte hätte darauf entschieden, die kleinen Katzen ins Escher Tierasyl zu bringen, wo sie jetzt großgezogen werden müssen.

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