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Vermisstes Kleinkind in Luxemburg: Mutter aus einjähriger Untersuchungshaft entlassen

Vermisstes Kleinkind in Luxemburg: Mutter aus einjähriger Untersuchungshaft entlassen

Die Mutter eines seit Juli vergangenen Jahres verschwundenen Kleinkindes in Luxemburg ist Medienberichten zufolge aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Sie war 2015 festgenommen worden.

Nach Angaben des Tageblatt habe die Staatsanwaltschaft mitgeteilt , dass der Anwalt der Frau einen Antrag auf provisorische Entlassung gestellt habe. Dem sei am 9. September stattgegeben worden. Die Entscheidung zur sogenannten "liberté provisoire" fiel dem Blatt zufolge, weil die Bedingungen des Artikels 94 des "Code d'instruction criminelle" nicht mehr erfüllt gewesen seien. Es bestünde also nach Ansicht der Richter kein ausreichender Grund mehr, die Frau weiterhin in Untersuchungshaft zu halten.

Das erst fünf Wochen alte Kind war Anfang Juli letzten Jahres in der Nähe eines Weihers bei Linger zum letzten Mal mit ihrer Mutter gesehen worden . Seitdem fehlt vom Kind jegliche Spur. Die damals 33-jährige Mutter wurde am 10. Juli inhaftiert, sie hat sich nie zu den Vorwürfen geäußert. Ihr war bereits das Sorgerecht für die Geschwister des Kleinkindes entzogen worden.