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Wieder tausende Pilger bei Echternacher Springprozession

Kirche : Wieder tausende Pilger bei Echternacher Springprozession (Fotos)

Nach zwei Jahren Zwangspause wegen Corona hat die traditionelle Springprozession im luxemburgischen Echternach am Dienstag knapp 7000 Pilger angelockt. «Viele sind begeistert, dass es endlich wieder los geht», sagte ein Sprecher der katholischen Kirche in Luxemburg.

Man spüre «eine große Erleichterung» vor Ort. Die Menschen bewegten sich bei milden Temperaturen betend, springend und musizierend durch die Kleinstadt nahe der deutschen Grenze.

Mit der Springprozession wird der heilige Willibrord (658-739) verehrt: Er hatte als angelsächsischer Benediktinermönch um 700 als Stützpunkt seiner Missionsarbeit die Abtei Echternach gegründet und ist in der Basilika beigesetzt. Seit 2010 gehört die gut 500 Jahre alte Wallfahrt zum immateriellen Kulturerbe der Unesco. Die Gläubigen springen bei der Prozession von einem Bein auf das andere vorwärts und seitwärts.

Die Zahl der angemeldeten Gruppen sei mit 37 sei fast so hoch gewesen wie vor der Pandemie, sagte der Sprecher. Bei der Prozession seien sowohl Gläubige als auch Bischöfe aus Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland dabei gewesen - darunter der Trierer Bischof Stephan Ackermann und der Bischof von Münster, Felix Genn. 2019 waren insgesamt knapp 9000 Teilnehmer gezählt worden.