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Wilde Verfolgungsjagd auf der A13 in Luxemburg: Sechs Verletzte - Ein Verdächtiger flüchtig

Wilde Verfolgungsjagd auf der A13 in Luxemburg: Sechs Verletzte - Ein Verdächtiger flüchtig

Verfolgungsjagd mit sechs Verletzten in Luxemburg: Nach einem Einbruch in Bascharage hat die luxemburgische Polizei das vermutliche Fluchtauto über die A13 verfolgt. Dieses fuhr auch weiter, nachdem es ein Fahrzeug gerammt hatte. Die Polizei konnte das Auto an der Ausfahrt Ehlerange stoppen. Drei der vier Tatverdächtigen wurden verhaftet, ein weiterer flüchtete zu Fuß.

Derzeit rät die luxemburgische Polizei, keine Anhalter im Raum Ehlerange, Mondercange, Soleuvre, Lallange mitzunehmen und Verdächtige dem Notruf 113 zu melden.

Der Grund: In Luxemburg kam es nach einem Einbruch in Bascharage gegen 20.30 Uhr zu einer wilden Verfolgungsjagd auf der N13 und später der A13 in Richtung Esch. Die Einbrecher waren von Bewohnern überrascht worden und flüchteten mit dem Auto. Als die Polizei ein verdächtiges Fahrzeug stoppen und kontrollieren wollten, fuhr dieses weiter und raste in Richtung Kreisverkehr Linger zur N13. Mit Blaulicht und Sierene nahmen die Polizisten die Verfolgung auf.

Das Fluchtfahrzeug raste mit hoher Geschwindigkeit unter dem Tunnel Biff hindurch auf die A 13 in Richtung Esch. Auf Höhe der Ausfahrt Ehlerange traf das Fahrzeug auf einen Stau und rammte ein Auto am Stauende. Das Tatfahrzeug fuhr jedoch weiter und konnte nach 200 Metern an der Ausfahrt Ehlerange gestoppt gebracht werden.

Insgesamt wurden sechs Menschen verletzt: Bei dem Versuch, das Fluchtfahrzeug zu stoppen, wurden vier Polizisten leicht verletzt. Fahrer und der Beifahrer des Autos am Stauende trugen schwerere Verletzungen davon.

Im Fluchtfahrzeug saßen vier Verdächtige, einer konnte zu Fuß entkommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festanhme aller drei Personen an. Nach der vierten Person wird derzeit gefahndet.