Luxemburgischer Recyclinghof nach Abgabe einer Granate lahmgelegt

Bombenentschärfung : Kunde gibt scharfe Granate ab - Luxemburgischer Recyclinghof lahmgelegt

Eine Stunde lang ging auf dem Recyclinghof im luxemburgischen Schifflingen nichts mehr: Am Mittwochnachmittag war das Minenräumteam der Armee damit beschäftigt, eine Granate zu entschärfen.

Auf Recyclinghöfen wird jede Menge alter Sachen abgegeben. Am Mittwochnachmittag jedoch kam ein Kunde, der eine Mörsergranate auf dem Hof in Schifflingen abgeben wollte. Was er offenbar nicht wusste: Die Granate war scharf.

Der Recyclinghof des Syndicat Intercommunal à Vocation Ecologique (Sivec) musste daraufhin kurzzeitig schließen. Nachdem der Kunde gegen 14 Uhr mit der Mörsergranate auf dem Gelände stand, wurde dieses sofort evakuiert und die luxemburgische Armee und deren Sondereinheit des Service de déminage (Sedal) informiert.

Das vierköpfige Team des Kampfmittelräumdienstes Sedal stellte vor Ort fest, dass die Granate tatsächlich scharf war. Die Männer kümmerten sich um die fachgerechte Entsorgung. Dies dauerte etwa eine Stunde lang und ging ohne unvorhergesehene Probleme vonstatten.

Laut der luxemburgischen Tageszeitung L’essentiel teilte die Sivec mit, dass so etwas immer wieder passiere. Gegen 15 Uhr gab der Recyclinghof auf seiner Facebookseite Entwarnung.

Zudem schrieb Sivec in den sozialen Netzwerken: „Bringen Sie keine Granaten oder andere Waffen zum Recyclinghof. Bitte wenden Sie sich an die örtliche Polizei oder Sedal“.

Quelle: L’Essentiel.

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