Manderscheid: Jetzt werden Ortschefs zur Kommunalreform befragt

Manderscheid: Jetzt werden Ortschefs zur Kommunalreform befragt

Wohin in Sachen Kommunalreform? Diese Frage beschäftigt den Manderscheider Arbeitskreis Kommunalreform weiter. Er hat sich gegen ein Gutachten zur Zukunft ausgesprochen und will, die Ortsbürgermeister befragen, wie es weitergehen soll.

(mai) Karl Peter Bruch hatte bei seinem Besuch in Großlittgen im April gesagt, die VG, deren Rat sich für die Eigenständigkeit der Kommune ausgesprochen hatte, könne angesichts der schwierigen Suche nach Fusionspartnern ein Gutachten in Auftrag geben, um herauszufinden, welche Struktur für sie günstig sei.

Für die aktuelle Sitzung des Arbeitskreises hatte Schmitz nachgefragt, wie ein Gutachten aussehen könne. Bruch hatte vorgeschlagen, die VG Manderscheid könne sich einbinden lassen in das Gutachten, das für den Kreis Bitburg-Prüm und den Vulkaneifelkreis erstellt werde. Ein eigenes Gutachten für den Kreis Bernkastel-Wittlich lehnte er ab, schlug dafür aber die Untersuchung eines Teilbereichs vor. Dieser sollte aus den Verbandsgemeinden Manderscheid, Kröv-Bausendorf, Traben-Trarbach und Wittlich-Land bestehen.

Der Arbeitskreis hat laut Schmitz das Fazit gezogen, dass ein Gutachten keinen Sinn mache und dass man dem Land diese Ausgaben ersparen wolle. Zur Frage, ob es sich für die VG überhaupt lohnt, in der bis 2012 andauernden Freiwilligkeitsphase der Reform aktiv zu werden, war sich der Arbeitskreis laut Schmitz einig, zunächst die Ortsbürgermeister zu befragen. Schmitz: „Das ist nicht einfach. Alle sollen mitgenommen werden.“

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