Mehrere Tage für V-1-Bergung vorgesehen

Hillesheim · Die Bergung der V1-Flugbombe, die in Hillesheim (Kreis Vulkaneifel) gefunden wurde, nimmt voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch.

 Der Fundort der V1-Flugbombe in der Verbandsgemeinde Hillesheim wird abgesichert.

Der Fundort der V1-Flugbombe in der Verbandsgemeinde Hillesheim wird abgesichert.

Foto: Stephan Sartoris

(sts) Der Kampfmittelräumdienst hat heute in Hillesheim (Landkreis Vulkaneifel) über die Bergung und möglichen Entschärfung einer V1- Flugbombe aus dem Zweiten Weltkrieg informiert. Horst Lenz, Leiter des Kampfmittelräumdiensts des Landes, teilte mit, dass heute auf dem Areal auf der Gemarkung Zilsdorf mit der weiträumigen Absperrung und Sicherung des Geländes begonnen worden ist.Am Dienstag folgen Untersuchungen, mit denen ermittelt werden soll, ob die Flugbombe nur geborgen oder aber entschärft werden muss. Das soll am Mittwoch und Donnerstag passieren, am Freitag soll der Fundort wieder geräumt werden. Lenz und die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Hillesheim, Heike Bohn, versicherten, dass es keine Gefährdung für die Bevölkerung gebe.

Gefährdet sein könnten die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdiensts wegen der möglichweise noch rund 800 Kilogramm giftigen Sprengstoffs in der Bombe.

Ein Zeitzeuge hatte den Behörden den Hinweis auf die Fundstelle gegeben. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 wurden rund 5500 V 1 aus Stellungen in der Eifel auf Brüssel, Antwerpen, Amsterdam und Lüttich geschossen worden. Mehr als die Hälfte davon stürzte innerhalb eines Radius von 60 Kilometern vor den Startrampen ab.

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