Mehrgenerationenhaus: Stadt beteiligt sich an Sanierung

Hermeskeil · Nach Verbandsgemeinderat und Kreistag hat mit der Stadt Hermeskeil am Dienstagabend der wichtigste Akteur grundsätzlich „Ja“ zu einem kommunalen Zuschuss für das Mehrgenerationenhaus (MGH) Johanneshaus“ gesagt. Der Stadtrat sprach sich für eine finanzielle Beteiligung aus.

Mehrgenerationenhaus: Stadt beteiligt sich an Sanierung
Foto: Axel Munsteiner (ax) ("TV-Upload Munsteiner"

(ax) Für 480 000 Euro will die katholische Kirchengemeinde Hermeskeil ihr Pfarrheim Johanneshaus renovieren, das im Juni offiziell in eines von bundesweit 500 Mehrgenerationenhäusern umgewandelt wurde.

Unter anderem soll das Bistro, die Flachdächer und WC-Anlagen saniert werden. Außerdem ist der Einbau eines Treppenlifts für den barrierefreien Zugang in den Hochbau geplant. Die Hälfte dieses Betrags übernimmt das Bistum Trier. Um die Restkosten zu schultern, tritt die Stadt als Antragssteller beim Land auf.

Kämmerer Hans-Peter Lorang informierte den Rat darüber, dass es bereits erste Gespräche mit Mainz gegeben habe. Demnach stünden die Aussichten gut, dass aus dem Topf des Investitionsstocks eine Förderung erfolgen wird, „deren Quote über den normal üblichen 35 Prozent liegen könnte“.

Was abzüglich des Bistum-Anteils und der erwarteten Landesförderung noch an Kosten übrig bleibt, soll die Stadt zur Hälfte, Kreis und VG zu jeweils einem Viertel tragen. „Somit läge bei heutiger Rechnung der Stadtanteil bei circa 70 000 Euro“, so Lorang.

Stadtbürgermeisterin Ilona König (CDU) wies darauf hin, dass „wir diese Fördersumme über drei Jahre strecken können, die Belastung für den Haushalt also nicht zu hoch ist“. Sie sagte, dass „wir ruhigen Gewissens eine Förderung beschließen können“.

Dieser Auffassung schloss sich die große Mehrheit an. Kritische Einwände kamen von der SPD-Fraktion, die vergeblich vorschlug, den Stadtzuschuss bei 30 000 Euro zu deckeln.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort