Mehrgenerationenhaus zieht nach eineinhalb Jahren positive Bilanz und erwartet Minsterin von der Leyen am Montag

Mehrgenerationenhaus zieht nach eineinhalb Jahren positive Bilanz und erwartet Minsterin von der Leyen am Montag

Nach eineinhalb Jahren ziehen die Initiatoren des Wittlicher Mehrgenerationenhaus eine positive Bilanz. Das Haus wird vom Kinderschutzbund getragen.

(mai) Marina Bolinski, Vorsitzende des Vereins, sagt: „Wir hatten nicht damit gerechnet, das Haus so schnell so voll zu haben. Wir sind schon gut ausgelastet. Es gibt Tage, da kommen 60 bis 100 Menschen hierher. Jede Woche sind es ein paar Hundert Besucher.“ Die Angebote im Mehrgenerationenhaus, die oft auf Anregung der Besucher entstehen, stellen eine bunte Mischung dar. Es gibt das Elterncafé in den Spielräumen. Im Internetcafé helfen jugendliche Lotsen älteren Menschen bei Computerfragen weiter.

Im Projekt „Leihgroßeltern“ werden kinderliebe, ältere Menschen und Eltern, die Bedarf an Großeltern haben, zusammengebracht. Das meiste im Mehrgenerationenhaus läuft über ehrenamtliche Arbeit. Allerdings verfügt das Haus auch über eine halbe Stelle. Zudem arbeiten die acht Teilzeitkräfte des Kinderschutzbunds mit. Der Bund fördert das Projekt. Und so kommt es, dass sich für kommenden Montag Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Wittlich zu einem Besuch angesagt hat. Bolinski: „Wir empfinden das als eine schöne Wertschätzung.“