Messerstecherei nach Rosenmontagszug

Messerstecherei nach Rosenmontagszug

In Greimerath im Hochwald ist es bei einer Veranstaltung nach dem Rosenmontagszug vor der Turnhalle zu einer Messerstecherei gekommen, bei der ein 19-Jähriger durch Messerstiche verletzt wurde.

Wie die Polizei berichtet, war eine Auseinandersetzung zwischen einem 25-jährigen Mann aus Konz und dem 19-Jährigen aus Greimerath der Auslöser. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei kannten sich die beiden Männer und waren bereits am vergangenen Samstag bei einer Karnevalsveranstaltung in der Ruwertalhalle in Zerf aneinandergeraten. Offenbar ging es um die Freundin des 25-Jährigen.

Nach Zeugenaussagen erschien der offenbar unter Alkoholeinwirkung stehende Konzer zunächst gegen 17 Uhr auf dem Gelände der Grimmgoldhalle und ging mit einer Flasche in der Hand auf den 19-Jährigen zu. Als er die Flasche in Schlaghaltung brachte, hielten ihn umstehende Personen davon ab. Ca. 40 Minuten später erschien er wieder auf dem Platz vor der Halle, ging kommentarlos auf den Greimerather zu, riss ihn an der Schulter herum und stieß ihm mit einem Küchenmesser in den Rücken. Mehrere Festtagsbesucher überwältigten den Angreifer und drückten ihn zu Boden. Hierbei versuchte er weiterhin mit dem Messer zu stechen und verletzte einen Zeugen an der Hand. Er wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Der Täter wurde festgenommen, heute morgen dem Haftrichter vorgeführt und in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Bei dem 19-Jährigen wurden durch den Messerstich in den Rücken glücklicherweise keine inneren Organe verletzt. Er konnte am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen werden.