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Ministerpräsidentin Dreyer verteidigt SPD-Respektrente

Politik : Ministerpräsidentin Dreyer verteidigt Respektrente

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzender Malu Dreyer hat die von ihrer Partei ins Gespräch gebrachte sogenannte Respektrente verteidigt. „Wer ein Leben lang malocht hat, verdiene dafür einen finanziellen Ausgleich“, sagte Dreyer am Montagabend in Trier.

Deswegen sei die Respektrente erfunden worden, „und wir werden sie jetzt umsetzen“, sagte Dreyer. Die SPD verspricht mit ihrer Respekt-Rente mehr Gerechtigkeit als bei bisherigen Konzepten. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll in Zukunft deutlich besser abgesichert werden als jemand, der das nicht getan hat.

Das Konzept richtet sich vor allem an die Bezieher kleiner Renten. Laut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) profitieren drei bis vier Millionen Menschen von dem Konzept - vor allem Frauen. Die Respekt- oder Grundrente ist zwar im Koalitionsvertrag vorgesehen, allerdings an die Bedürftigkeitsprüfung gekoppelt. „Wir wollen nicht, dass die Bedürftigkeit geprüft wird“, sagte SPD-Vize Dreyer auf einer Wahlkampfveranstaltung in Trier.