Monika Fink neue erste Beigeordnete des Eifelkreises

Monika Fink neue erste Beigeordnete des Eifelkreises

Monika Fink heißt die neue erste Beigeordnete des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Zweiter Beigeordneter ist Paul Lentes (FWG), Rosi Biwer von den Grünen ist zur dritten Beigeordneten gewählt worden.

(neb) Bei der konstituierenden Sitzung des Kreistags setzte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Fink mit 22 Stimmen gegen Mathilde Weinandy (CDU) durch, die bei der Abstimmung 20 Stimmen erhielt. Damit kam es zu dem Ergebnis, das sich im Vorfeld der Sitzung bereits abgezeichnet hatte: SPD, FWG, Grüne und der Vertreter der Linken, die zusammen 22 der 42 Kreistagsmitglieder stellen, hatten sich in vorangegangen Abstimmungsgesprächen bereits auf Fink verständigt.

Patrick Schnieder, Fraktionssprecher der CDU, hatte vor der Abstimmung noch versucht, für die CDU-Kandidatin zu werben, indem er hervorhob, dass sie eine hervorragende Persönlichkeit und zudem noch eine Vertreterin des ansonsten unterrepräsentierten Nordkreises sei. Er warf den anderen Fraktionen vor, die CDU aus den Gesprächen und damit auch 40 Prozent der Wähler ausgeschlossen zu haben.

Seine Worte halfen jedoch nichts mehr: Mit zwei Stimmen Vorsprung wurde Monika Fink zur ersten Kreisbeigeordneten gewählt.

Die CDU verzichtete anschließend darauf, Kandidaten für das Amt des zweiten und dritten Beigeordneten ins Rennen zu schicken. Paul Lentes (FWG) aus Mettendorf wurde als Einzelkandidat mit 23 Ja- und 18 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung zum zweiten Beigeordneten gewählt.

Die Grünen-Vertreterin Rosi Biwer, die für das Amt der dritten Beigeordneten - ebenfalls konkurrenzlos - kandidierte, fiel im ersten Wahlgang durch: Sie kam nur auf 20 Stimmen. 20 Kreistagsmitglieder votierten gegen sie, zwei enthielten sich der Stimme, so dass ein weiterer Wahldurchgang nötig war. Hier setzte sie sich denkbar knapp mit 21 Ja-, 19 Nein-Stimmen, einer Enthaltung und einer ungültigen Stimme durch.

Damit stellen SPD, FWG und Grüne jeweils einen Beigeordneten, die CDU, die jahrelang die absolute Mehrheit im Kreistag hatte, geht leer aus.