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1,5 Millionen Euro für Projekte am Steillagenzentrum Bernkastel-Kues

Weinbau : 1,5 Millionen Euro für Stärkung des Steillagenanbaus

Wegen seiner extremen Klima- und Standortbedingungen hat der Steillagenanbau große Bedeutung für die biologische Vielfalt. Um ihn zu erhalten und zu stärken, hat Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, eine Verwaltungsvereinbarung zur Forschung und Beratung im Steillagenweinbau mit dem Land Rheinland-Pfalz unterzeichnet: Für die nächsten fünf Jahre stellt das Ministerium 1,5 Millionen Euro für Forschungsprojekte bereit.

Folgende Forschungsthemen sollen bearbeitet werden: Auswirkungen des Klimawandels, umweltrelevante Fragestellungen, steillagenspezifische Herausforderungen für den Pflanzenschutz, auch im ökologischen Weinbau, neue Schaderreger und Digitalisierung der Steillagenbewirtschaftung.

 Bereits 2007 hatten der Bund und das Land Rheinland-Pfalz eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen, um Forschungsprojekte für den Steillagenweinbau voranzubringen. Diese läuft noch bis Ende dieses Jahres. Mit der nun geschlossenen Verlängerung wird die Kooperation auch für die Jahre 2022 bis 2026 geregelt. Das Bundesministerium bringt dabei über sein Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau im Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, seine Forschungskompetenz ein, während das Land Rheinland-Pfalz mit dem Steillagenzentrum des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Mosel (DLR Mosel) am Standort Bernkastel-Kues mit Beratung, Lehr- und Versuchsbetrieben den Transfer in die Praxis sicherstellt. Ab 2027 soll die Partnerschaft in Form von Forschungskooperation weitergeführt werden.