10 000 Besucher beim Moselauenfest in Kues

Veranstaltungen : 10.000 Besucher beim Moselauenfest in Kues

Bis zu 10 000 Menschen sind zum Moselauenfest in Kues und dem Sommerbühnen-Abend gekommen. Ob ein Programmhöhepunkt tatsächlich stattfinden konnte, war am Tag vorher noch fraglich.

Wein, Musik und leckeres Essen: das Moselauenfest in Bernkastel-Kues, entstanden als Alternative zum früheren Weinstraßenfest in Kues, hat sich bei seiner vierten Auflage bereits fest etabliert.

„Das Moselauenfest ist eine Erfolgsgeschichte und nicht mehr wegzudenken aus dem Veranstaltungskalender“, sagt Stadtbürgermeister Wolfgang Port bei der Eröffnung am Freitagabend. „Der Erfolg ist riesig und war nie so erwartet“, sagt er. Zwischen 4000 und 5000 Besucher erwartet der Stadtbürgermeister für die drei Tage in den Moselauen, mit freiem Blick auf die Burg Landshut, dem Wahrzeichen der Stadt. „Die Location ist einmalig zwischen Trier und Koblenz“, sagt er. „Es sind drei Tage vollgepackt mit Musik und Bands“, sagt Paul Coen, der an diesem Abend die Gäste im Namen der Winzer begrüßt.

Bereits am Donnerstag hatte es bei der Sommerbühne, deren Veranstalter das Equipment des Moselauenfestes genutzt und das wöchentliche Konzert in die Moselauen gelegt hatte, einen Ansturm gegeben. Alleine an diesem Abend seien zwischen 4000 und 5000 Besucher zum Konzert mit Vandermeer und den Wild Bobbin‘ Baboons gekommen, schätzt Port. Da hatten die zehn Winzerstände und die Foodtrucks auf dem Gelände ebenfalls schon geöffnet.

„Das Fest ist sehr schön“, sagt Elke Annen von Govinda‘s, die mit ihrem Essensstand zum ersten Mal auf dem Moselauenfest vertreten ist und mit ihren veganen Spezialitäten eine Alternative bietet zu ihren Kollegen, die Köstlichkeiten anbieten wie Rauchbraten vom Landschwein, gegart im Smoker, klassische Festgerichte wie Currywurst und Pommes Frites oder Frühlingsrollen und Curry-Huhn thailändische Art.

„Die Stimmung ist sehr positiv, die Menschen sind nett“, sagt Annen. „Wer abends weggehen und einen Wein trinken will, kommt hier zum Genuss“, sagt sie. Dies nutzt auch Marvin Kattenstroth aus Güterloh, der sich an diesem Tag aus beruflichen Gründen an der Mosel aufhält. „Das Fest ist nett und liegt landschaftlich klasse. Ich bin wegen des Essens hergekommen.“

Dass das große Feuerwerk am Samstagabend, das laut Port viele Menschen zum Fest lockt, überhaupt stattfinden kann, ist erst am Freitagvormittag gemeinsam mit Vertretern anderer Institutionen wie Feuerwehr und Ordnungsamt geklärt worden, sagt Michael Denzer, Organisator des Moselauenfestes. Früher sei das nie ein Thema gewesen. „Doch durch die zunehmende Trockenheit im Sommer werden Feuerwerke immer schwieriger.“

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