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1000 Menschen im Wittlicher Gefängnis ohne Trinkwasser

1000 Menschen im Wittlicher Gefängnis ohne Trinkwasser

Das größte Gefängnis im Land hat ein Problem: Das Trinkwasser in den Neubauten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich enthält zu viel Blei. Betroffen sind 600 Insassen und 400 Bedienstete. Die Ursache ist noch unklar.

Mindestens drei Wochen lang muss das Trinkwasser aus dem Hahn in der Justizvollzugsanstalt Wittlich durch Flaschenwasser ersetzt werden. Es enthält zu viel Blei.

Betroffen sind 600 Insassen und 400 Beschäftigte der JVA. Ansonsten ist das Wasser unbedenklich: Händewaschen und Ähnliches ist weiterhin möglich. Es wird vermutet, dass die Grenzwertüberschreitungen von der Hausinstallation innerhalb des Neubaus der JVA herrühren. Entsprechende Untersuchungen laufen.