13 537 Stunden fürs Ehrenamt

WITTLICH. (red) Sie engagieren sich im Sanitätsdienst, sind mit ihrer Kochgruppe auf Festen in der Region gern gesehen, machen Jugendarbeit, kümmern sich um Senioren und sind auch bei Auslandseinsätzen dabei: Nun luden die Wittlicher Malteser zum Jahresempfang.

Viele waren gekommen: Zum Jahresempfang des Malteser Hilfsdiensts Wittlich begrüßte der Stadtbeauftragte Markus Strasser unter den zahlreichen Gästen den geistlichen Beirat Dechant Rudolf Halffmann sowie von der Diözesangeschäftsstelle Trier den Diözesanleiter, Landgerichtspräsident a. D. Heinz Peter Kann, und den Diözesangeschäftsführer Michael Witzel, den Geschäftsführer des Caritasverbandes in Wittlich, Hermann Barth, den Kreisbeauftragten Hajo Neumes und das Gründungsmitglied Peter Daus. Im Jahr 2004 wurden in den einzelnen Bereichen 13 537 ehrenamtliche Stunden geleistet. Die Malteser sind aktiv in der Jugendarbeit und im Sanitätsdienst, sie betreuen Schwesternhelferinnen, stellen eine Kochgruppe und kümmern sich um das Jugendfreizeitzentrum Grünewald. Außerdem engagieren sie sich in Auslandseinsätzen in Bosnien, betreiben Seniorenarbeit und zudem die so genannten "First Respondergruppen" in Minderlittgen und Dreis.Neue, hochmoderne Feldküche angeschafft

Als Besonderheit des vergangenen Jahres hob der Stadtbeauftragte die Anschaffung eines neuen hochmodernen Rettungswagens hervor, mit dem die ausgebildeten Rettungssanitäter und Assistenten zukünftig in der Lage sind, bei Sanitätseinsätzen qualifizierte Hilfe zu leisten. Durch die Beschaffung des Bundes wurde für die Malteserküche in Dreis eine hochmoderne Feldküche angeschafft. Dadurch ist die in der Schnellen-Einsatz-Gruppe (SEG) tätige Versorgungseinheit in ihrer Ausrüstung wesentlich verbessert worden. Der Diözesanleiter Heinz Peter Kann zeichnete Hermann Barth für die langjährige Zusammenarbeit mit dem Caritasverband in Wittlich mit dem "Sovrano Militare Ordine Di Malta" aus. Ebenfalls erhielt Edwin Mehrfeld für seine Verdienste für den Malteser Hilfsdienst Wittlich den "Sovrano Militare Ordine Di Malta". Weiterhin wurden folgende Helfer, die die Jungendarbeit tatkräftig förderten, mit der Jugendmedaille ausgezeichnet: Peter Sünnen, Daniel Schlig und Irene Schlig. In seiner Ansprache brachte Diözesanleiter Kann seine Freude zum Ausdruck, dass es in der Maltesergliederung in Wittlich wieder sichtbar aufwärts geht. Der Diözesanleiter und der Stadtbeauftragte bedankten sich bei allen Helfern für die im vergangenen Jahr geleistete Malteserarbeit und wünschten für das kommende Jahr alles Gute.