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150 Rucksäcke für afrikanische Kinder

150 Rucksäcke für afrikanische Kinder

Vielen afrikanischen Kindern bleibt Bildung ein Fremdwort. Dabei ist Hilfe ganz einfach. Und sie wird auch praktiziert. Zum Beispiel im Raum Traben-Trarbach vonengagierten Menschen.

Traben-Trarbach. (red) In einem gemeinsamen Projekt des Gymnasiums Traben-Trarbach sowie der Evangelischen Kirchengemeinden Irmenach, Lötzbeuren, Raversbeuren und Traben-Trarbach ging es darum, afrikanischen Kindern eine Schultasche zu packen und ihnen damit den Schulbesuch möglich zu machen. Die Gymnasiasten begeisterten sich zusammen mit einer Lehrerin, den beiden örtlichen Pfarrern und den Gemeindemitgliedern sofort für die gute Sache.

Das Rucksackprojekt ist von der Hilfsorganisation Marys Meals entwickelt worden. Die Idee stellt sich ganz einfach dar: Schüler und Gemeindeglieder aus Deutschland packen afrikanischen Kindern eine gefüllte Schultasche und ermöglichen ihnen damit den Schulbesuch.

Ein Großteil der Kinder, die Unterstützung durch das Rucksackprojekt erfahren, haben Krieg, Armut, Hungersnöte oder Naturkatastrophen erlebt. Die Familien haben oft nur das nackte Leben gerettet, und so ist es kaum verwunderlich, dass selbst einfachste Grundmaterialien wie Hefte, Stifte oder auch Schulkleidung außerhalb jeglicher finanzieller Reichweite für sie liegen.

Wenn die Eltern die Schulmaterialien nicht kaufen können, können die Kinder nicht zur Schule gehen und müssen auf Bildung verzichten. Bildung ist in Afrika jedoch entscheidend, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Der Einsatz hat sich gelohnt. Über 150 Schulrucksäcke konnten, zum Teil mit viel Engagement von Schülern, bestückt, verpackt und auf die Reise geschickt werden.

Stellvertretend für alle, die sich an dem Projekt beteiligt haben, stellten die Organisatoren das besondere Engagement von Chiara Ludwig, Sarah Clemens, Leonie Mänken, Sara Radanovic, Julia Werling und Anna Röhl heraus.