17 Jahre im Dienst einer guten Sache

17 Jahre im Dienst einer guten Sache

Im Alter von 80 Jahren hört Josef Gruber als Hausmeister des Ferien- und Landschulheims der Lebenshilfe in Hochscheid auf. Seine Kollegen bedankten sich für Grubers langjähriges Engagement in einer kleinen Feierstunde.

Hochscheid. Viele Gruppen, die schon öfters im Ferien- und Landschulheim der Lebenshilfe in Hochscheid ein paar schöne Tage verbracht haben, stellen bei Buchung des Hauses die Frage: "Ist auch noch der nette Hausmeister im Dienst?" Dass Josef Gruber der Umgang mit den Gästen, seien es Menschen mit Behinderungen, Familien oder Vereine, Spaß gemacht hat, kann man immer wieder heraushören. Der Empfang der Mieter mit einem kleinen Umtrunk war selbstverständlich, ebenso die Nachtwanderungen, die er einst mit den Gruppen unternommen hat.
Immer genug Arbeit


Arbeit war immer auf dem großen Grundstück mit Spielplatz, Haupt- und Nebenhaus. Rasen musste gemäht werden, Hecken geschnitten. Ständige Reparaturen im Haus oder Malerarbeiten fielen an.
Aber nicht nur er, auch seine Frau Brigitte, die für die Reinigungsarbeiten und, falls von den Gästen gewünscht, fürs Frühstück zuständig war, stand unermüdlich im Einsatz für die Lebenshilfe.
Nun geht die Ära zu Ende. Mit 80 Jahren hört er auf, hat Josef Gruber immer gesagt. Das hat er jetzt auch wahr gemacht, aber nicht ohne zu erwähnen, dass man auf ihn zählen kann, wenn "Not am Mann" ist.
Bei einer kleinen Feier in seiner Wirkungsstätte, dem Ferien- und Landschulheim Hochscheid, bedankte sich der Vorsitzende der Lebenshilfe, Oswin Schädler, im Namen des Vereins für die jahrelange Treue und die große Unterstützung und wünschte Gruber und seiner Familie für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit. red

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