20 Hilfstransporte geladen

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Wittlich sieht auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Es wurden 20 Sattelschlepper geladen, davon sechs nach Litauen, sechs nach Lettland, fünf nach Kroatien, zwei nach Albanien und einen nach Rumänien. Die Gruppe arbeitete um die 6000 Stunden.

Wittlich. (red) Die Wittlicher Gruppe der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) nimmt jeden Mittwoch in ihrem Lager bei Metzen in der Rommelsbachstraße die Hilfsgüter an, sortiert und verpackt sie. Außerdem wird im Flohmarkt gearbeitet, dessen Erlös zu den Transportkosten beisteuert. Jeder Transport kostet um die 1700 Euro, aber auch nur, weil es Speditionen aus den betroffenen Ländern sind.

Die Leiterin der Wittlicher Gruppe der IGFM, Katrin Bornmüller, bedankt sich bei allen Unterstützern. Wie sie sagt, sind die bedürftigen, verarmten Menschen, die die Hilfe erhalten, sehr glücklich und dankbar, wenn sie Güter in Empfang nehmen. Die Wirtschaftskrise habe die Länder voll im Griff, sagt Bornmüller weiter. In Litauen seien die Wohnungen bei einer Außentemperatur von minus zehn bis minus 15 Grad nur auf 13 Grad geheizt. In vielen Familien herrsche Lebensmittelknappheit.

Die nächsten Transporte gehen nach Kroatien, Lettland, Litauen, Albanien und Rumänien.

Die IGFM bittet, die Arbeit auch weiterhin zu unterstützen. Spenden erbeten auf das Konto der IGFM 60005154 SPK EMH BLZ 58751230 Bitte genaue Adresse für die Spendenbescheinigungen angeben!

Auskunft bei: Katrin Bornmüller, Telefon 06571/28307, Marta und Adam Dell, Telefon 06571/29623, Johanna Werner, Telefon 06571/ 4047, Oswald Schlimpen, Telefon 06532/414, Marlen Rodenbüsch, Telefon 06571/4270, Johanna Spang, Telefon 06571/8762, Rita und Leo Schäfer, Telefon 06575/4490, Petra Bölinger, Telefon 06571/2306.

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