1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

2000 Menschen feiern bei Beachparty in Wittlich

2000 Menschen feiern bei Beachparty in Wittlich

Jede Menge Partystimmung und ein volles Partygelände im Stadtpark: Viele Besucher haben bei der Beachparty am Samstagabend friedlich gefeiert. Zur fünften Veranstaltung dieser Art gab es Feuerwerk und gratis Wassereis. Statt des Sandes boten die Organisatoren eine aufwendigere Lichttechnik.

Mit knapp über 2000 Besuchern bleibt die Besucherzahl konstant zum Vorjahr. Für Veranstalter Tobias Müllers ein Grund zum Aufatmen. Denn der viele Regen am Samstag macht die Planung zur Zitterpartie. Aber es bleibt trocken am Abend.

Wie in den Vorjahrens steht die Beachparty für Aufklärung, Courage und Toleranz zum Thema Homosexualität. "Das ist eine sehr friedliche Veranstaltung, hier kann jeder so sein, wie er ist", sagte Müllers.

Im Vorfeld hat sich das Organisationsteam für die Verlegung auf eine Wiese innerhalb des Stadtparks entschieden. "Wir mussten weg vom Boule-Platz, dort war es einfach zu eng", erklärt Tobias Müllers.


Die Zahl der Helfer hatte Müllers im Vorfeld aufgestockt. "Circa 70 Helfer sind nur für Auf- und Abbau, Theke und Organisation zuständig. Mit DRK und Security sind es an die 90 Leute, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen", erklärte er. Eines verschwand dieses Jahr jedoch gänzlich: Der Sand. "Wir wollen weg von der Beachparty und hin zur Club-Party. Wer schon einmal zehn Tonnen Sand geschippt hat, weiß, was das für ein Aufwand ist. Außerdem hätten wir auf dem neuen Gelände Probleme gehabt, den Sand wieder zu entfernen", erklärte der Veranstalter.

Statt des Sandes gibt es vor allem eines auf der Beachparty: laute Musik und aufwendige Lichttechnik. Viele Boxen und Scheinwerfer beschallen und beleuchten das Gelände. Von House über Musik der 1990-er wird ein breites Spektrum angeboten. Nicht nur die Tanzflächen sind voll, auch die Bereiche vor den Essensständen sind hochfrequentiert. Neu und beliebt sind die Street Food Trucks. Zudem gibt es erstmalig ein kleines Feuerwerk. Für nächstes Jahr sei die Kampagne "Wittlich tanzt" geplant. Auf die Frage hin, ob das Gelände noch größer werden würde, musste der 22-Jährige schmunzeln: "Erst mal werden wir hier abbauen."