Hilfsaktion : Seit 30 Jahren wandern Menschen für guten Zweck

Seit 30 Jahren  wandern Menschen im Hunsrück auf Initiative der Mali-Hilfe  für einen guten Zweck.  Hungermarsch bedeutet laut Peter Brucker, dem Vorsitzenden der Mali-Hilfe, nicht hungern, sondern sich gegen den Hunger und die Not in der Welt engagieren. Marschiert wurde in den 30 Jahren für Projekte in Bolivien, Brasilien, Indonesien, Äthiopien, Nepal, Indien, Uganda, Namibia, Ghana, Tansania und insbesondere für Mali. Bei all diesen Hungermärschen kamen mehr als 150 000 Euro zusammen.

Seit 30 Jahren  wandern Menschen im Hunsrück auf Initiative der Mali-Hilfe  für einen guten Zweck.  Hungermarsch bedeutet laut Peter Brucker, dem Vorsitzenden der Mali-Hilfe, nicht hungern, sondern sich gegen den Hunger und die Not in der Welt engagieren. Marschiert wurde in den 30 Jahren für Projekte in Bolivien, Brasilien, Indonesien, Äthiopien, Nepal, Indien, Uganda, Namibia, Ghana, Tansania und insbesondere für Mali. Bei all diesen Hungermärschen kamen mehr als 150 000 Euro zusammen.

Diesmal sind die Menschen  am Sonntag, 11. März, unter dem Leitgedanken „Vertrauen wir dem Weg“ unterwegs. Üblicherweise hat jeder  Hungermarsch einen Start- und einen Zielort. In diesem Jahr  starten die Freiwilligen in Longkamp. Der Ort ist auch das Ziel. Beginn ist um 9.30 Uhr an der Longkamper Kirche mit einer Begrüßung durch die Trommelgruppe der Grundschule Monzelfeld. Im Verlauf  der zehn Kilometer  langen Wanderung können die Teilnehmer an der Kommener Hütte eine Teepause einlegen.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst unter Mitwirkung des Chores „Vox in viam“ geht’s in die Gemeindehalle zur Suppe. Musikalisch wird das Essen vom Musikverein Longkamp begleitet, anschließend gibt’s Kaffee und Kuchen.

Der Erlös des 30. Hungermarsches soll für den Bau und  die Einrichtung einer Nähschule an der Schule Espoir-Gigi in Markala/Mali verwendet werden. Die Mali-Hilfe unterstützt diese engagierte Schule. Einer der Schwerpunkte der neunklassigen Einrichtung ist die Förderung von Mädchen. Geplant ist nun, eine Nähschule zu errichten, um  Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit einer Berufsvorbereitung zu bieten. Die Nähschule soll elektrifiziert werden, damit auch mit Elektro-Nähmaschinen gearbeitet werden kann und abends Kurse für junge Frauen  angeboten  werden können.