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300 Zuhörer bei Helden und Schurken

300 Zuhörer bei Helden und Schurken

Unter dem Motto "Helden und Schurken" hat der Musikverein Altrich in der Altreiahalle rund 300 Zuhörern ein besonderes Konzerterlebnis geboten.

Altrich. Mit der Ouverture zur Operette "Orpheus in der Unterwelt" von Jacques Offenbach gingen die Musiker unter der Leitung von Rainer Serwe schon zu Beginn des Konzertes auf das Motto "Von Helden und Schurken" ein. Die Kompositionen des bekannten belgischen Komponisten Bert Appermont gehören mittlerweile zur festen Literatur des Musikvereins Altrich. In diesem Jahr erklang die Geschichte des Robinson Crusoe. Zum Konzertthema waren aber nicht nur die großen geschichtlichen Helden eingeladen. Serwe hat vor zwei Jahren das Werk "A whole life" zu Ehren seines verstorbenen Großvaters, eines seiner persönlichen Helden, komponiert und bot diese Musik nun auch dem Altricher Publikum dar. Dieses dankte ihm mit langem Applaus.
Auf dem Programm standen auch der Marsch "Abschied der Gladiatoren", die Originalkomposition "Dragon fight" des österreichischen Komponisten Otto M. Schwarz, der Superman-Marsch von John Williams und Melodien aus dem Musical "Tanz der Vampire".
Mit dem ungarischen Opern-Tenor Ferry Seidl begrüßte der Musikverein einen ganz besonderen Gast als Solist. Der seit 1981 am Trierer Theater wirkende Tenorsänger trug mit dem Musikverein auf charmante Art ausgewählte Melodien des Musicals "My fair lady" vor. Am Ende des Stückes überraschte er dann gemeinsam mit dem Dirigenten das Publikum mit einer kleinen Tanz- und Showeinlage, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Mit "Michael" wurde auch des King of Pop Michael Jackson in diesem Konzert gedacht.
Die letzten beiden Werke des Konzertes standen dann wieder im Zeichen des Gesangssolisten. Nach zwei Zugaben äußerten viele Konzertbesucher die Meinung, dass der Musikverein Altrich "zu den besten Orchestern der Region gehört". red