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31 000 Steine statt einer Schlammgrube

31 000 Steine statt einer Schlammgrube

WEDERATH. Nach 590 Helferstunden und zirka 31 000 verlegten Steinen ist der Wederather Festplatz keine Schlammgrube mehr. Der Abschluss der Arbeiten war Anlass für ein geselliges Helferfest.

Schon 1998, zwei Jahre nach der Fertigstellung des Festplatzes in Wederath, gab es die ersten Beschwerden über den Platz. Das Problem: Aufgrund einer wasserundurchlässigen Lehmschicht im Boden staute sich bei starkem Regen das Wasser und das Wiesenstück verwandelte sich schnell in eine wahre Schlammgrube. Auch im vergangenen Jahr beim Gemeindefeuerwehrtag der Einheitsgemeinde Morbach wurde das Problem wieder zu deutlich: Die Feuerwehrleute und Bürgermeister - alle in schicker Uniform oder im Anzug - mussten quer durch den Matsch laufen, um ins Zelt zu kommen. Aber damit ist jetzt endlich Schluss. Der Wederather Festplatz wurde - hauptsächlich in Eigenleistung - saniert. Eine 827 Quadratmeter große gepflasterte Fläche steht nun für das Festzelt, den Kühl- und den Toilettenwagen zur Verfügung, sodass die Besucher keine nassen Füße mehr bekommen. Insgesamt 23 Helfer arbeiteten unter Bauleitung von Günter Braun etwa 590 lohnfreie Stunden am Festplatz, bis am Samstag im Rahmen eines geselligen Helferfests zum Abschluss der Schlussstein gelegt wurde. Die Material- und Arbeitskosten für den Platz beliefen sich auf rund 22 000 Euro. Der Förderverein Wederath beteiligt sich mit bis zu 5000 Euro an dem Projekt. Eventuell werden die Wederather noch Basketballkörbe auf dem Platz aufstellen. Das erste offizielle Fest wird am ersten Maiwochenende 2007 die Wederather Kirmes sein.