333. Transport bringt Hilfsgüter nach Litauen

333. Transport bringt Hilfsgüter nach Litauen

Regelmäßig verlassen tonnenschwere Sattelschlepper der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Stadt an der Lieser und bringen humanitäre Hilfe zu Bedürftigen in den ehemaligen Ostblockstaaten. Wann immer eine "runde" Zahl fällig ist, geschieht dies unter großer Anteilnahme der Bevölkerung.

Unter den Feiernden befinden sich dann Bürgermeister, Stadtrats-, Landtags- und manchmal auch Bundestagsmitglieder. So war es auch kürzlich, als der 333. Transport verabschiedet wurde. Er ging zum insgesamt 120. Mal ins litauische Vilnius. Fleißig bei der Sache waren die Helfer im Jahr 2011: Sie schafften insgesamt 20 Transporte.
IGFM-Vorsitzende Katrin Bornmüller fasste kurz den Werdegang ihrer vor 31 Jahren mit von drei Personen gegründeten Gruppe zusammen. Half man in den ersten zehn Jahren mit 20-Kilo-Paketen Menschen in der DDR, Rumänien, in Polen und der Tschechoslowakei, erwuchs nach dem Fall der Mauer aus dieser Arbeit ein Projekt, das seinesgleichen sucht. Tausenden wurde und wird weiterhin geholfen. Stellte man alle bisher beladenen Transporter hintereinander auf, ergäbe sich eine Länge von acht Kilometern.
Lions-Club übergibt Scheck


Zur Feier des Tages übergab der Lions-Club Wittlich, vertreten durch Professor Eckhart Schmitz und Peter van der Heyde, einen Scheck im Wert von 1000 Euro an Katrin Bornmüller: Geld, mit dem sie fast schon wieder den nächsten Sattelschlepper finanzieren kann. Denn nach dem Transport ist immer vor dem Transport.
Die Menschenrechtler kümmern sich auch um Opfer von Gewalt in anderen Ländern. Als Beispiel nannte Bornmüller pakistanische Christen, die in Todesgefahr leben, und einen zum Tode verurteilten Pfarrer aus dem Iran. red
Die Öffnungszeiten des Lagers an der Rommelsbach sind mittwochs von 14 bis 18 Uhr.

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